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Angeln mit dem iPhone: Flick Fishing im Test

11.11.2008 | 13:30 Uhr |

Mit dem iPhone können auch Tierfreunde und Stadtmenschen zur Angelrute greifen und Fische aus verschiedenen Gewässern ziehen. Wir testen Flick Fishing.

Angeln ohne die Widrigkeiten des Wetters? Ohne Würmer aufzuspießen und harmlose Fische zu verletzen? Dies ist die Aufgabe von Flick Fishing. Das Angelspiel ist derzeit für nur 79 Cent im App Store zu haben. Grund genug für uns, das Spiel einmal auszuprobieren.

Flick Fishing ist halb Simulation, halb Geschicklichkeitsspiel. Im Mittelpunkt steht der Angler, sein Werkzeug und die Fische. Es gibt keinen Karrrieremodus, stattdessen angelt man frei drauf los oder macht einen Wettkampf gegen einen Mitspieler oder den Computergegner. Man kann entweder abwechselnd an einem iPhone oder iPod spielen oder per WLAN im Netzwerk gegeneinander antreten.

Simples Prinzip

Sechs verschiedene Plätze zum Angeln
Vergrößern Sechs verschiedene Plätze zum Angeln

Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Es gibt sechs verschiedene Angelplätze, vom einfachen Weiher bis hin zur Hochseefischerei. Hier geht man mit verschiedenen Ködern auf die Pirsch nach mehreren Dutzend Fischarten. Je tiefer die Gewässer, desto größer die Fische. An jedem Gewässer gibt es andere Fischpopulationen. So gibt es beispielsweise Forellen, Hechte, Karpfen, aber auch Thunfische und Schwertfische.

Die Spielsteuerung ist sehr simpel: Man wirft den Köder mit einer Schleuderbewegung des iPhone möglichst weit ins Wasser und wartet. Hat ein Fisch angebissen dann gilt es, diesen durch einen Ruck mit der Angel und schnelles Kurbeln (kreisförmiges Drehen an der virtuellen Kurbel) am Haken festzuziehen. Nun beginnt der Kampf zwischen Angler und Fisch. Während sich kleine Fische noch ohne Widerstand aus dem Tümpel kurbeln lassen, ist bei großen Tieren Taktik nötig. Je höher das Gewicht der Beute, desto höher der Schwierigkeitsgrad.

Taktik ist gefragt

Kleine Fische wehren sich kaum - große hingegen können sehr zäh sein
Vergrößern Kleine Fische wehren sich kaum - große hingegen können sehr zäh sein

Große und starke Fische muss man zunächst müde machen, bevor man sie an Land befördern kann. Ein Balken zeigt die Spannung der Angelschnur. Ist diese zu hoch, reißt die Leine und der Fisch entkommt. Dazu muss man große Fische oft ankurbeln und dann wieder ein Stück loslassen. Dies reduziert die Spannung und ermüdet den Fisch. So kann man auch große Tier Stück für Stück langsam ans Ufer oder Boot ziehen.

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