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Animierte Layouts

26.10.2006 | 13:32 Uhr |

Seit Fertigstellung der Version 5 von Xpress verfolgt Quark das Konzept, Inhalte für Print und Web aus einem Programm zu generieren. Auf der Mac Expo in London feiert Quark heute wieder mal Premiere. Jüngstes Produkt ist das Plug-in Quark Interactive Designer, das Xpress um interaktive Layouts ergänzt.

Interaktiv: Wenige Mausklicks machen aus dem Print-Layout (links) ein interaktives Layout (rechts). Mit der auf den ersten Blick unscheinbaren interaktiven Palette legt man die Verhaltensweisen von Objekten fest.
Vergrößern Interaktiv: Wenige Mausklicks machen aus dem Print-Layout (links) ein interaktives Layout (rechts). Mit der auf den ersten Blick unscheinbaren interaktiven Palette legt man die Verhaltensweisen von Objekten fest.

Vorteil dieser Arbeitsweise ist die mehrfache Verwendung identischer Bausteine wie Farben, Text, Grafik und Bilder. So lassen sich für den Print-Bereich konzipierte Dokumente rasch für die Darstellung im Internet aufbereiten. Xpress bietet spezielle Werkzeuge für Menüs, Schaltflächen und die Verlinkung von Dokumenten. Mit der Veröffentlichung von Quark Interactive Designer 1.0 erweitert der Hersteller den Funktionsumfang von Xpress um die Möglichkeit, animierte und interaktive Inhalte zu erstellen. Ausschließlich kompatibel zur aktuellen Version 7.02, erweitert Quark Interactive Designer die Layouttypen „Print“ und „Web“ um die neue Kategorie „Interaktiv“. Dieser Projekttyp erlaubt es, Internet-Auftritte mit bewegten Objekten sowie Tönen und Quicktime-Filmen auszustatten. Das Ergebnis lässt sich im Format Shockwave Flash ausgeben.

Konzept Projektarbeit

Mehr und mehr Internet-Auftritte setzen auf Flash. Im Gegensatz zu üblichen HTML-Seiten ist das Flash-Format größtenteils vektorbasierend. Die Ergebnisse weisen eine bessere visuelle Qualität auf, als Bitmap-basierende Webelemente, sind in der Größe besser skalierbar und verursachen einen vergleichsweise niedrigen Datenstrom durch den Internet-Anschluss des Nutzers. Flash-Designer greifen gewöhnlich zu den Macromedia-Entwicklerwerkzeugen, müssen dabei aber komplett neue Dokumente erstellen. An dieser Stelle greift das neue Plug-in ein. Bestehende Dokumente in Xpress sollen mit geringstmöglichem Aufwand in das Flash-Format überführt werden.

Xpress basiert auf dem Konzept der Projektarbeit. Ein Projekt kann mehrere Dokumenttypen in verschiedenen Formaten enthalten, die als Layouts bezeichnet werden. So kann der Gestalter einen mehrseitigen Prospekt, Visitenkarten, ein Faltblatt und verschiedene Internet-Auftritte eines Auftraggebers komplett in einem Projekt verwalten. Beim Bearbeiten navigiert der Entwerfer mit Hilfe von Reitern zwischen den Layouts. Dabei lassen sich in Xpress 7 Farben, Formen und Texte projektübergreifend synchronisieren. Projektbestandteile können als „Composition-Zones“ exportiert und Teamkollegen zur vorübergehenden Bearbeitung überlassen werden – deren Arbeit wird automatisch mit dem Hauptdokument abgeglichen.

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