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Test F-Secure Anti-Virus for Mac 2012

27.02.2012 | 17:27 Uhr |

Für erstklassige Malware-Erkennung steht die Windows-Version der Antiviren-Software F-Secure. Am Mac enttäuscht sie allerdings

Übersichtlich und aufgeräumt präsentiert sich auch die für den Mac verfügbare Version. Sie besteht aus einem manuell aktivierbaren Virenscanner und einem Wächterprogramm. Das Wächterprogramm läuft im Hintergrund und prüft jede Datei, auf die zugegriffen wird, auf Malware. Mit dem Scan-Modul kann man manuell die Festplatte oder einzelne Dateien scannen. Im Unterschied zu Konkurrenten wie Kaspersky bieten die beiden Module so gut wie keine Konfigurationsoptionen. Nicht einmal das Ein- und Ausschalten des Wächters ist möglich, eine zeitgesteuerte Aktivierung des Scanners fehlt. Die Auswahl eines Ordners oder einer Datei per Drag-and-Drop ist nicht möglich, nur über einen Auswahldialog. Ebenso kann man keine Archive oder Dateitypen vom Scan ausnehmen.

Während das im Hintergrund aktive Wächterprogramm so gut wie keine Systemlast erzeugt, lastet der manuelle Scan den Mac komplett aus. Beide Scanner zeigen jedoch beim Erkennen von Malware eine sehr schlechte Leistung. Laut Hersteller soll das Programm vornehmlich vor Mac-Malware schützen, aber auch hier erkannte es nur wenige der bekannten Mac-Schädlinge. Negativ fällt das Wächterprogramm bei Vorschau und Textedit auf: Das Hintergrundprogramm hat offenbar ein Kompatibilitätsproblem mit Versions , weshalb unter 10.7.3 das Speichern eines Dokuments gelegentlich einige Minuten dauert.

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