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Apple Remote Desktop 3

28.06.2006 | 12:15 Uhr |

Apples Fernsteuersoftware Apple Remote Desktop geht in die dritte Generation. Viele neue Funktionen sind dazugekommen und schneller soll es auch sein.

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In großen Firmen, Verlagen und Agenturen hat sich Apples Fernsteuersoftware schon häufig bezahlt gemacht. Sie hilft nicht nur bei Anwender-Problemen, sondern ganz besonders bei der Installation und Wartung des Betriebssystems und der installierten Anwendungen. Systemadministratoren sparen sich so viele Kilometer Fußmarsch von einem Büro zum anderen und können ihre Mac-Schäfchen in den meisten Fällen bequem vom Arbeitsplatz aus fernwarten.

Die Version 3 der Fernsteuersoftware hat einige interessante Funktionen bekommen, die das Leben der gestressten Administratoren noch weiter erleichtern sollen. Dabei greift Apple teilweise auf neue Betriebssystemfunktionen zurück, die der Mac-Hersteller erst mit Mac-OS X 10.4 eingeführt hat. Ein Beispiel ist das Dashboard Widget „Remote Desktop“. Hiermit holt man sich per Knopfdruck den Bildschirminhalt eines oder mehrerer Macs im Netzwerk auf den Monitor und aktiviert gegebenenfalls die Fernsteuerung einer Maschine per Doppelklick.

Auch die neue Spotlight-Suche auf entfernten Macs funktioniert erst ab Mac-OS X 10.4. Sie ist besonders dann nützlich, wenn man viele Dokumente, Fotos, Musikdateien oder Videos auf verschiedene Arbeitstationen verteilt hat und nach einer ganz bestimmten Datei sucht. Clever: man kann beliebig viele entfernte Macs gleichzeitig nach der gewünschten Datei absuchen und bekommt die Ergebnisse übersichtlich in einer Liste präsentiert. Die Suche läuft dabei – ein schnelles Netzwerk vorausgesetzt – sehr flott ab.

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