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Arbeiten mit Licht

04.07.2006 | 13:46 Uhr |

Andere Wege als Photoshop geht das Fototool Lightzone. Auf möglichst intuitive, der analogen Fotografie entsprechenden Weise sollen damit etwa Standards wie Helligkeit, Kontrast, Lichter, Tiefen und Mitteltöne anpassbar sein.

Tonwerte: Der Zone-Finder oben links zeigt über das Abtasten im Zone-Mapper darunter die Tonwertverteilung des Bildes für einen gegebenen Bereich.
Vergrößern Tonwerte: Der Zone-Finder oben links zeigt über das Abtasten im Zone-Mapper darunter die Tonwertverteilung des Bildes für einen gegebenen Bereich.

Statt mit Kurven- und Ebenentechnik arbeitet Lightzone in Analogie zur fotografischen Labormethodik und basiert auf dem Zonensystem des Landschaftsfotografen Ansel Adams. Dazu bietet Lightzone einen so genannten Zone-Mapper, der in sechzehn Graustufenabschnitten, die jeweils einer halben Blendeneinheit entsprechen, die Tonwerte des Bildes darstellt. In Kombination mit dem Zone-Finder lassen sich entweder über eine Miniaturdarstellung des Bildes oder über numerische Werte (etwa für RGB-Farbstufen, Sättigung oder Intensität) die Tonwerte sowie Schwarz- und Weißpunkt schnell ermitteln und über eine Art Schieberegler anpassen. Eine dritte Möglichkeit ist die Arbeit mit dem vertrauten Histogramm. Dabei geht Lightzone nicht-destruktiv vor, der Ursprungszustand des Bildes bleibt erhalten.

Eine weitere Besonderheit ist die angenehm intuitive Arbeit mit Regionen, auch mehreren gleichzeitig, so dass nur definierte Bildbereiche von veränderten Einstellungen betroffen sind. Dazu benutzt man drei Vektor-Werkzeuge, mit denen die Regionen schnell und variabel bestimmt sind. Diese Abschnitte lassen sich dann auch mit allen anderen Filtern, die das Programm bietet, manipulieren. Die wichtigsten Werkzeuge sind in einer Toolbar im Hauptfenster, dazu gehören außer dem Zone-Mapper Tools für Kontrast, zum Schärfen, für die Farbsättigung und Farb-balance, ein Farbkanalmischer, Rauschreduzierung sowie Klonen.

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