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Archos PMA 400

19.05.2005 | 13:50 Uhr

Der Archos-Player ist wie ein Zehnkämpfer, der bei einem Sport-Wettkampf die besten Läufer, Springer und Werfer zum Zweikampf herausfordert - mit dem Anspruch in allen Disziplinen zu gewinnen. Dabei hält er sich gar nicht mal so schlecht.

Von außen sieht er aus wie ein gewöhnlicher Festplatten-MP3-Player, man kann ihn aber auch als Videorekorder, Foto-Speicher, Spielkonsole und PDA benutzen. Dank WLAN-Modul kann man sogar damit im Internet surfen. Als Betriebssystem verwendet der französische Hersteller ein für Linux-PDAs entwickeltes Betriebssystem namens Qtopia, das sich recht einfach bedienen lässt. Wahlweise mit Multifunktionswippe oder einem Stift navigiert man hier durch Video-, PDA- und Audio-Funktionen.

Audio-Talent

Ohne Tadel sind die Musikeigenschaften des hervorragend klingenden MP3-Players. Beim Abspielen kann man sich Alben-Cover anzeigen lassen und kann auch eigene Abspiellisten erstellen. Während des Musikhörens sind die anderen Funktionen leider nur eingeschränkt nutzbar: man kann etwa einen Blick ins Adressbuch werfen oder seinen Kalender durchgehen. Für gleichzeitiges Musikhören und Internetsurfen ist die CPU einfach zu schwach. Dank eines iTunes-Plug-ins ist einfacher Datenaustausch mit Apples Player-Programm möglich - das bieten nur wenige MP3-Player. Über die AV-Anschlüsse der Docking-Station sind auch qualitativ hochwertige Audio-Aufnahmen möglich, wahlweise im MP3- oder WAV-Format. Ein Line-In-Adapter für mobile Aufnahmen kostet Aufpreis.

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