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Sequel 3.0: Musiksoftware für Einsteiger im Test

29.11.2011 | 14:10 Uhr |

Steinberg hebt seine Musiksoftware für Einsteiger auf Version 3 an. Unser Test zeigt: Das Programm wird erwachsen

Steinberg Sequel
Vergrößern Steinberg Sequel
© Steinberg

Nach drei Jahren in der Dunkelkammer kommt der deutsche Hersteller Steinberg mit einer neuen Version von Sequel aus den Entwicklungskatakomben.

Die Liste der Neuerungen fällt gegenüber dem Vorgänger etwas kleiner aus. Wir schauen uns hier im Detail an, was sich hinter den neuen Funktionen verbirgt, welche Vor- und Nachteile daraus erwachsen sind und für wen sich das Update lohnt.

Nach der Installation von Sequel 3 belegt das Programm rund 600 Megabyte auf der Festplatte. Davon entfallen etwas mehr als die Hälfte (345 Megabyte) auf die vier Demo-Projekte, welche im App-Bundle gespeichert sind. Wer die Projekte gesehen hat und sie nicht mehr braucht, kann Sequel auf Diät setzen und die Projekte aus dem Programmverzeichnis (im Verzeichnis "projects") löschen, das Programm läuft auch ohne die Demos weiter.

Ebenso finden sich im Programmpaket unter "documentation" die Handbücher in zwölf verschiedenen Sprachen. Diese können direkt aus dem Programm unter dem Menü Hilfe aufgerufen werden. Wer knapp an Speicherplatz ist, kann auch diese im Programmpaket eliminieren, der Platzgewinn schlägt aber mit 50 Megabyte eher bescheiden aus. Für Sequel Einsteiger lohnt sich auf jeden Fall ein Blick in das Handbuch. Das Werk umfasst 133 Seiten auf denen man eine gute Einführung in die Grundfunktionen von Sequel 3 erhält. Aber auch die Videos auf der Homepage von Steinberg sind sehr zu empfehlen, besonders dann, wenn man sich schnell einarbeiten will.

Der Start

Einmal gestartet, werden die Bestandteile geladen und danach erscheint ein Fenster, welches den Mixer lädt. Diese Anzeige kann je nach Projekt eine Weile dauern. Leider sieht man den Fortschritt des Ladevorganges nicht, denn der Balken beginnt nach einmaligen Durchlauf sich hin und her zu bewegen.

Die Benutzeroberfläche des Hauptfensters von Sequel 3 wurde überarbeitet. Die PilotZone , die Werkzeugleiste von Sequel, ist jetzt deutlich besser ausgenutzt und konsistenter als beim Vorgänger. Es finden sich alle wichtigen Anzeigen wie Position, Tempo und Notenschlüssel sowie die wichtigsten Werkzeuge (Play, Forward, Backward, Rewind, Record) dort.

Neu ist die Mediabay auf der rechten Seite anstatt unten am Arrangierfeld, was die Wege etwas kürzer macht zum Einfügen von Mediendateien. Etwas länger ist dafür der Weg geworden, um die Mediabay ein- und auszublenden, der Knopf dazu befindet sich ganz rechts unten.

Unter dem Arrangierfeld befindet sich die sogenannte Multi-Zone. In diesem Bereich können wahlweise Editor, Key-Editor, Mixer, Live-Performance, Beat-Editor, Spurbilderseite, Spurinspektor oder Programmeinstellungen angezeigt werden. Das Umschalten zwischen den verschiedenen Bereichen erfolgt über die Navigationsleiste am unteren Bildrand.

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