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Test Sugar Bytes Turnado

04.08.2011 | 16:44 Uhr |

Der Turnado ist ein flexibles Multieffektgerät mit MIDI-Steuerung. Wir haben das für Live-Einsätze konzipierte Programm getestet.

Turnado von Sugar Bytes gehört - wie The Mouth und The Finger von Native Instruments - zu der Generation von Multieffekten, die sich ganz einfach über MIDI steuern und damit in Echtzeit zur Klangmanipulation einsetzen lassen.

Leicht zu bedienen, dabei sehr vielseitig: das Multieffektprogramm Turnado von Sugar Bytes
Vergrößern Leicht zu bedienen, dabei sehr vielseitig: das Multieffektprogramm Turnado von Sugar Bytes

Das Programm, das gleichermaßen als Standalone und Plugin funktioniert, bietet 24 Grundeffekte und insgesamt acht Effektslots. Zu jedem Effekt gehören verschiedene Presets - auch selbst erstellte -, die sich einfach zuschalten lassen. Darunter sind die üblichen Verdächtigen: Delay, Reverb, Flanger, Phaser, Ringmodulator, Filter, aber auch originelle Effekte zum Schreddern und neu Kombinieren von Klangmaterial: verschiedene Looper (für Pan und Pitch etwa) sowie Slicer, die einen Klang in Scheiben schneiden und neu zusammensetzen.

Die Bedienung ist kinderleicht: Man wählt sich links einen Effekt aus und schiebt ihn in einen der Slots im rechten Fenster. Betätigt man einen der Drehregler, schaltet man damit den Effekt ein und aus. Der Regler dient zusätzlich dazu, die Intensität des Effekts zu regeln; manchmal bis ins unerträgliche. Da wäre ein On-/Off-Schalter mitunter die bessere Wahl.

Jeder einzelne Effekt lässt sich in seinen wichtigsten Parametern auch bearbeiten. Auch diese Parameter lassen sich per "Learn"-Funktion ganz einfach MIDI-Controllern zuordnen und anschließend live steuern. Zusätzlich lassen sich alle Parameter der Effekte über zwei Niederfrequenzoszillatoren (LFOs) und einen Hüllkurvengenerator verändern. Das bringt schnell drastische, oft aber auch musikalisch brauchbare Klangmanipulationen hervor.

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