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Backup-Programme

27.06.2007 | 12:05 Uhr |

Wer ruhig schläft, obwohl er seine Daten nie sichert, hat bisher Glück gehabt. Denn geht mal etwas schief, und Murphys Gesetz trifft auch auf Macs zu, ist ein kleinerer oder größerer Albtraum angesagt.

Um eine Sicherungskopie anzulegen, gibt es zwei unterschiedliche Herangehensweisen: Entweder macht man eine aktuelle Kopie der Festplatte oder des Benutzerordners auf ein anderes Volume (Klone), wobei die Festplattenkopie für den Notfall startfähig sein sollte, oder man archiviert die zu sichernden Daten in regelmäßigen Abständen so, dass man sowohl auf die aktuellen Dokumente als auch auf gelöschte und ältere Versionen der Dateien zugreifen kann. Wer beruflich auf seinen Rechner und seine Daten angewiesen ist, wendet am besten beide Varianten parallel an.

Startfähige Kopie

Bei der startfähigen Kopie muss man nicht in jedem Fall alle Daten erneut sichern, da beispielsweise Super Duper und Retrospect auch beim Klonen das inkrementelle Sichern beherrschen. Nach der ersten kompletten Kopie sichern die Programme in den nächsten Durchgängen nur noch die neuen oder geänderten Versionen und löschen nicht mehr vorhandene Objekte, damit die Kopie genau dem Original entspricht. Das spart gegenüber einer kompletten neuen Kopie viel Zeit. Der Nachteil des Klonens liegt jedoch darin, dass man nicht auf frühere Versionen von Dokumenten und oft auch nicht auf versehentlich gelöschte Dateien zurückgreifen kann.

Hat man einen Mac mit Power-PC-Prozessor, benötigt man ein Laufwerk mit Firewire-Anschluss, um von diesem zu starten, bei Power Macs oder beim Mac Pro geht es auch von einer weiteren internen Festplatte. Intel-Macs starten dagegen auch von Laufwerken mit USB-2.0-Anschluss.

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