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Bank X 2.5

09.05.2006 | 13:40 Uhr |

So erwachsen – aber immer noch Lücken in der Dokumentation. Bank X macht es Einsteigern in sicheres Online-Banking nicht leicht. Dabei hat die Finanzsoftware eine Menge Neues drauf: iTAN-Unterstützung, Geldkarten-Verwaltung und der neue Standard FinTS sind integriert.

Auch für kleine Displays: Die Buchungsliste wird in der zweizeiligen Darstellung deutlich aufgeräumter.
Vergrößern Auch für kleine Displays: Die Buchungsliste wird in der zweizeiligen Darstellung deutlich aufgeräumter.

Zu häufig rollen Phishing-Wellen durch das Internet: Kriminelle leiten per Spam-Mail Bankkunden auf eine präparierte Internet-Seite, um sich Konto- und Zugangsdaten zu erschleichen und so in fremde Girokonten einzubrechen Deshalb setzen Geldinstitute zunehmend auf eine neue Variante des PIN/TAN-Verfahrens – iTAN. Bank X von Application Systems Heidelberg (ASH) lernt dies mit dem Update auf die neue Version 2.5. Hierbei genügt es nicht mehr, eine beliebige Transaktionsnummer für einen Auftrag zu wählen, die Bank fordert eine bestimmte Nummer vom durchnummerierten TAN-Block ab. Die Postbank geht sogar noch weiter und schickt Zugangsnummern per SMS als mTAN. Auch damit kann Bank X jetzt arbeiten, Mitbewerber MacGiro von med-i-bit wird die Funktion erst in der kommenden 6.0-Version realisieren.

Der Einsatz einer Homebanking-Lösung wie Bank X macht Sinn, sobald man mehr als ein Girokonto verwalten, die Umsätze zusätzlich zu Kontoauszügen auch digital archivieren oder ohne Internetverbindung mehrere Überweisungen oder Lastschriften gesammelt erfassen möchte. Zunehmend unsicher erscheint auch bei den häufigen Phishing-Attacken das „normale“ Internet-Banking über den Browser. Dabei ist das Web-Catching, das Script-gesteuerte und für den Anwender unsichtbare Ausfüllen der bekannten Internet-Banking-Formulare, einer von drei Zugangswegen der Software zum digitalen Bankschalter. Für Deutsche- und Dresdner Bank-Konten sowie die kleinerer Institute ist so aber kein Zugang zu erhalten, für das wenig leistungsstarke T-Online/BTX-Modul muss man Kunde der Telekom sein. Dritter Weg: der Zugang über den HBCI-Standard. Dieses ebenfalls aktualisierte Plug-in lässt sich ASH allerdings extra bezahlen.

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