Spielen am Mac
Batman: Arkham City für den Mac
Passend zum Abschluss der Batman-Kino-Trilogie bekam der Dunkle Ritter auch einen weiteren Videospielauftritt spendiert – und konnte in der Fachpresse massig Top-Wertungen absahnen. Nun ist Arkham City auch für den Mac erhältlich. Wir haben uns das Cape übergeworfen und uns ins Getümmel gestürzt.
Im Vorgänger, Batman: Arkham Asylum, schickte uns Entwickler Rocksteady in die Irrenanstalt von Arkham, um dort den bekannten und gefürchteten Joker abzuliefern. Leider ging die Übergabe gehörig in die Hose, und ehe wir uns versahen, hatten wir ein ganzes Irrenhaus von Schlägern und anderen finsteren Gestalten an der Backe. In der Fortsetzung Batman: Arkham City dagegen ist der Dunkle Ritter nicht mehr in einem geschlossenen Gebäudekomplex wie etwa der Irrenanstalt unterwegs, sondern in dem namensgebenden Stadtviertel Arkham City.
Die besten Spiele für Mac OS
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XCOM: Enemy Unknown Elite Edition: So geht Rundenstrategie! In toll präsentierten Taktik-Gefechten gegen fiese Aliens geht es richtig zur Sache – und um die Rettung der Welt. Das Spiel zeigt das Geschehen während der Gefechte aus einer übersichtlichen isometrischen Perspektive und wechselt bei Kampfszenen in eine 3rd-Person-Ansicht um besonders nahe dran zu sein. Trotz des derzeit hohen Preises von knapp 45 Euro eine eindeutige Kaufempfehlung! Mehr zum Spiel lesen Sie im Macwelt-Test.
Batman: Arkham City Game of the Year Edition: Wow. Was Entwickler Rocksteady da auf die Beine gestellt hat, schlägt den Vorgänger Arkham Asylum in allen Belangen. Tolle Spielbarkeit, eine riesige und frei erkundbare Spielwelt und eine fesselnde Story machen Batman zum Hit. Mit dabei sind übrigens auch alle Addons und Zusatzinhalte, die seit dem PC- und Konsolenrelease dazu gekommen sind. Mehr zum Spiel lesen Sie im Macwelt-Test.
Lego Der Herr der Ringe: An Humor sind die Lego-Versionen berühmter Franchises wie Indiana Jones, Star Wars oder Harry Potter selten zu überbieten – so auch die Adaption des Herr der Ringe-Stoffes. Die Geschichte um den "Einen Ring" ist so dermaßen spaßig und charmant umgesetzt, dass man eine klare Kaufempfehlung aussprechen kann. Mehr zum Spiel lesen Sie im Macwelt-Test.
F1 2012: Die Formel Eins auf dem Mac? Das war lange Jahre Wunschdenken vieler Rennspielfans. Heuer hat es Feral aber geschafft, die PC-Version rechtzeitig zu portieren. Das Ergebnis ist sehr gelungen, benötigt aber einen sehr leistungsstarken Mac. Mehr zum Spiel lesen Sie im Macwelt-Test.
GRID: Rennspiel-Festwochen auf dem Mac. So sieht es zumindest im Moment aus: Denn neben F1 2012 hat es mit GRID ein weiterer Rennspiel-Klassiker auf den Mac geschafft. Auch nach 5 Jahren sieht GRID noch toll aus und spielt sich erstaunlich frisch. Dafür sorgen die innovative Rückspulfunktion und nicht zuletzt das grandiose Schadensmodell. Mehr zum Spiel lesen Sie im Macwelt-Test.
Borderlands 2: Gearbox ist mit dem zweiten Teil von Borderlands eine konsequente Verbesserung des Vorgängers gelungen, die Portierung für den Mac durch Aspyr ist technisch gut gelungen. Dank total abgefahrenem Humor, einem stimmigen Grafikstil und einer wendungsreichen Geschichte hält Borderlands 2 lange bei der Stange und bietet mit seinem Koop-Modus auch noch Spaß zu Mehreren. Wenn Sie also über die stillen Tage ein wenig Lust auf schrille Shooter-Rollenspiel-Action haben dürfen Sie bei Borderlands 2 zugreifen. Mehr zum Spiel lesen Sie im Macwelt-Test.
Sid Meier’s Railroads!: Railroads! ist Sid Meier’s Remake von Railroad Tycoon. In dieser rundum gelungenen und angenehm altmodischen Wirtschaftssimulation rund um Lokomotive und Schiene erleben Sie die Entwicklung der Eisenbahn über 150 Jahre. Für Fans von Wirtschaftssimulationen ein Muss! Mehr zum Spiel lesen Sie im Macwelt-Test.
Star Craft II: Blizzards Strategie-Meisterwerk darf natürlich nicht fehlen. Wie Diablo III ist auch das Echtzeitstrategiespiel von Haus aus auch Mac-kompatibel. Mittlerweile ist auch die lang erwartete Erweiterung "Heart of the Swarm" erschienen.
The Witcher 2: Assassins of Kings Enhanced Edition: Das polnische Entwicklerstudio CD Project Red hat mit dem zweiten Teil des Fantasy-Rollenspiels eine glaubwürdige und vor Detailreichtum strotzende Umsetzung des Romanstoffes um den Hexer Geralt von Riva des polnischen Autors Andrej Sapkowsi geschaffen. Dabei schlüpfen wir in die Haut des Besagten Hexers Geralt und werden beschuldigt, den König des Fantasy-Landes Temerien, König Foltest, ermordet zu haben. Das Ziel heißt also zunächst, den eigenen Namen reinzuwaschen. Darüber entspinnt sich eine Geschichte von politischen Intrigen, Gewalt, Rassismus und einer Prise Sex – das Geralt-Universum bietet also weitaus mehr Tiefgang als die Geschichten anderer 08/15-Fantasy-Rollenspiele. Um es kurz zu machen: Wer ein erwachsenes Rollenspiel für seinen Mac sucht, darf bei The Witcher 2: Assassins of Kings Enhanced Edition bedenkenlos zugereifen!
The Walking Dead: Telltale Games hat mit der Videospiele-Serie „The Walking Dead“ das kleines Kunststück geschafft, eine Videospieleserie abseits der gleichnamigen TV-Serie erfolgreich zu platzieren. In insgesamt fünf Episoden erleben Sie eine stark an die Comics von Robert Kirkman angelehnte Geschichte in einer zombieverseuchten Welt. Anfangs eher kritisch gesehen, erfüllte die Aufteilung in Episoden ihren Zweck, nämlich die Spieler bei der Stange zu halten.
Call of Duty: Black Ops: Gerade hat es der Nachfolger Black Ops 2 in die Läden bzw. auf Xbox 360 und Playstation 3 geschafft, da kommt für den Mac der Vorgänger in die Stores. Inmitten des Kalten Krieges sollen Sie und Ihre Spezialeinheit weit hinter den feindlichen Linien kämpfen. Auch Black Ops erfindet das Shooter-Rad nicht neu, kann aber vor allem bei der Präsentation und der Inszenierung punkten.
Portal 2: Alleine schon wegen dem genialen Abspann müssen Sie unbedingt Portal 2 gespielt haben! Das Spin-Off der beliebten Shooter-Serie Half-Life kommt zwar nicht ganz ohne Ballern aus, dafür benötigt man für den Umgang mit der Portal-Gun einiges an Hirnschmalz: Um beispielsweise einen Abgrund zu überwinden, werfen wir ein Eingangsportal in unserer Nähe an die Wand, während wir in einem zweiten Schritt ein Ausgangsportal jenseits des Abgrundes projizieren. Das Ergebnis: Beide Portale sind miteinander verbunden und wir können hindurch schlüpfen. Im späteren Verlauf werden die Aufgaben immer komplexer und Sie werden sich mehr als nur einmal das Hirn zermatern! Genial!
Chaos auf Deponia: Viele jüngere Spieler erinnern sich kaum noch an die frühen Spieleperlen aus der Feder von Lucasarts und Legende Ron Gilbert. Monkey Island? Klingelt da was? Die Monkey-Island-Spiele gehören zu den vielleicht besten und komischsten Point-and-Klick-Adventures aller Zeiten. Das Genre ist inzwischen fast komplett eingeschlafen – mit einer angenehmen und urkomischen Ausnahme: Die beiden Spiele aus der Deponia-Reihe von Deadalic Entertainment. Der zweite Teil, Chaos auf Deponia , ist heuer erschienen und an Charme und Wortwitz kaum noch zu überbieten. Wenn Sie mal wieder in Nostalgie schwelgen und ein klassisches Adventure genießen wollen, sollten Sie UNBEDINGT auf Deponia vorbeischauen. Wir jedenfalls haben Tränen gelacht.
Diablo III: Wie so oft steckt der Teufel im Detail ... Kaum auf dem Markt sah sich Diablo III teils heftiger Kritik ausgesetzt, die teilweise berechtigt war. Seit den letzten beiden Patches 1.0.4 und 1.0.5 hat Blizzard deutlich das Balancing verbessert und den Inferno-Frust gelockert. Neben den Problemen auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad bietet Diablo III aber auch für weniger masochistisch veranlagte Spieler einiges an Gegenständen zu holen, zig Aufträge zu erfüllen und viele Areale zu erkunden. Diablo III wurde von Blizzard löblicher Weise von Vorne herein als Hybrid-Spiel ausgeliefert.
Counter-Strike: Global Offensive: Obwohl Valve mit Global Offensive das Rad nicht neu erfindet, darf der Titel keinesfalls in unserer Liste fehlen. Warum? CS: GO ist Mehrspieler-Spaß vom allerfeinsten! Selten konnte ein so einfaches Konzept so dermaßen fesseln. Der neue Ableger knüpft dabei an die Tugenden der Vorgänger an, ohne zu viel zu verändern. Einziger Wehrmutstropfen: Das Cross-Play-Feature, mit dem Playstation-, Xbox-, PC- und Mac-Spieler gegeneinander antreten können sollten, konnte der restriktiven Gestaltung der Online-Dienste von Sony und Microsoft wegen nicht realisiert werden.
Civilisation V: Wollten Sie nicht auch schon immer mal über die Welt herrschen? Bestimmen, in welche Richtung sich Ihre Zivilisation entwickelt? In Civilisation V von Design-Legende Sid Meier können Sie Ihren Traum erfüllen. Rundenbasiert bestimmen Sie dabei jeden einzelnen Entwicklungsschritt ihres Volkes: Soll es eine Kriegerrasse werden? Oder der Hort von Wissenschaft und Muse? Sie bestimmen. Civilisation V steht in Sachen Suchtfaktor seinen Vorgängern in absolut nichts nach, ganz treu dem Motto „Eine Runde geht noch ...“!
FTL: Faster than Light: Im Independent-Titel FTL: Faster Than Light übernehmen Sie das Kommando über Ihr eigenes Raumschiff. Dabei haben Sie für die einzelnen Missionen unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten: Kampf, Flucht oder Geschickte Manöver entscheiden darüber, ob Sie ihre Ziele erreichen.
Rollercoaster Tycoon 3 Platinum: Fans von Wirtschaftssimulationen werden mit dem Vergnügungspark-Manager Rollercoaster Tycoon 3 Platinum ihre helle Freude haben. Aspyr hat für die Platin-Version neben dem Hauptspiel auch noch alle bisherigen Addons mit dazu gepackt.
Wargame: European Escalation: Echtzeitstrategie für den Mac? Immer her damit. In Wargame löst ein fiktiver Zwischenfall an der innerdeutschen Grenze einen großen Europäischen Konflikt aus, geführt mit konventionellen Waffen. Technisch beeindruckend!
Assassin's Creed II: Gerade ist Teil Drei für Playstation 3 und Xbox 360 erschienen. Im Appstore gibt es zumindest Assassin's Creed II, den Auftakt der Ezio-Trilogie zum Download.
Rage: id-Software steht vor allem für eines: Shooter. Die Väter von Doom haben sich mit Rage an einem Open-World-Ballertitel mit Rennspielelementen versucht und eine glaubwürdige Postapokalypse geschaffen.
Auf dem Gebiet des alten Gotham, hauptsächlich bewohnt von den sozial Schwachen, errichtete der ehemalige Anstaltsleiter des Irrenhauses von Arkham und jetzige Bürgermeister von Gotham City, Quincy Sharp, ein hermetisch abgeriegeltes Endlager für die Schurken und Verbrecher von Gotham City – unter der Aufsicht des durchtriebenen Hugo Strange und seiner Sicherheitsfirma. Neben Strange treiben auf Arkham Island aber auch andere fiese Gestalten des Batman-Universums ihr Unwesen – Two-Face, der Riddler oder auch der Joker. In der Rolle des Dunklen Ritters Batman haben wir den Auftrag, die Insel zu infiltrieren und einem Komplott rund um das sogenannte "Protkoll 10" auf die Schliche zu kommen.
Grand Theft Arkham
Im Gegensatz zum Vorgänger bietet Batman: Arkham City mit dem komplett frei begehbaren Gefängnis-Stadtteil Arkham City ein ungleich größeres Areal zum Austoben an. Vergleiche mit der Open-World-Größe Grand Theft Auto verbieten sich eigentlich ob des gänzlich verschiedenen Settings; dennoch schafft es Rocksteady, eine faszinierende und abwechslungsreiche Spielwelt zu präsentieren. Es steht uns komplett dabei frei, ob wir der Haupt-Storyline folgen oder zuerst Nebenaufgaben absolvieren – und davon gibt es reichlich, beispielsweise in Form der beliebten Riddler-Rätsel (die man schon aus dem Vorgänger kennt).
Wie in Arkham Asylum besteht auch im zweiten Abenteuer Batmans seine Hauptaufgabe im lautlosen Vorgehen, denn wie richtige Fledermäuse versteht sich der Comic-Held darauf, eins zu werden mit der Umgebung und den Schatten. Von dort lässt sich dann das Überraschungsmoment nutzen, um den zahlreichen Schergen von Hugo Strange eins überzubraten.
Und das macht Batman natürlich nicht in "Call of Duty"-Manier mit Gewehren und Granaten, sondern mit den Fäusten. Denn eines der großen Highlights von Batman: Arkham City ist – wie schon im Vorgänger – das sogenannte Free-Flow-Kampfsystem. Dabei fegt Batman trotz seiner Größe, Statur und seines wuchtigen Anzugs wie ein Derwisch durch die Reihen der Feinde und verteilt massig Schläge und Tritte, inklusive fulminanter Kombos und Finisher. Außerdem mit dabei: diverse Batman-typische Gadgets wie der Batarang. Hier trifft große Freiheit auf dynamische Action – beide Daumen hoch!
Das Batmobil unter den Action-Adventures
Technisch spielt Batmans Ausflug nach Arkham City in der Champions League, denn sowohl in Sachen Grafik als auch beim Sound präsentiert sich der DC-Comics-Held auf allerhöchstem Niveau. Dafür sorgen stimmige und stimmungsvolle Areale, tolle Effekte und gut inszenierte Zwischensequenzen in bester Batman-Tradition. Die Sound-Untermalung von Batman: Arkham City ist ebenfalls sehr gut gelungen. Die Musik passt stets zum Geschehen auf dem Bildschirm – mal wuchtig, mal ruhig. Verpassen wir den Schergen von Hugo Strange Tritte und Faustschläge, quittiert das Spiel die Aktionen mit ordentlichen Schlag-Sounds.
Bei der Sprachausgabe setzt man jedoch nicht auf die originalen Stimmen wie beispielsweise die von Batman-Darsteller Christian Bale, sondern auf andere Sprecher. Die machen ihre Sache aber gut. Insgesamt bietet Arkham City also einen technisch einwandfreien Eindruck, mal ganz abgesehen vom grandiosen Art-Design und der toll erzählten und hervorragend inszenierten Geschichte aus der Feder des Original-Batman-Autoren Paul Dini.
Ein Wermutstropfen bleibt aber, nämlich die ziemlich hohen Hardwareanforderungen. Entwickler Feral Interactive hat eigens für Batman: Arkham City eine Unterseite auf seiner Homepage eingerichtet, die detailliert auf die unterstützten Grafikchips eingeht. Interessant: Unser Testgerät, ein Macbook Air 4,2 mit der eigentlich nicht unterstützten Grafikeinheit Intel HD 3000 hat das Spiel bei niedrigen Voreinstellungen und reduzierter Auflösung ohne größeres Murren auf den Screen gebracht. Die Präsentation war dabei zwar nicht optimal, doch war das Spiel ruckelfrei spielbar.
Apropos Spielbarkeit: Wer sich mit dem Gedanken trägt, Batmans Abenteuer zu spielen, sollte auf jeden Fall über die Anschaffung eines Gamepads nachdenken, denn die Steuerung mit Maus und Tastatur ist weit weniger intuitiv als die Bedienung mit einem Gamepad. In Sachen Umfang darf man übrigens nicht meckern: Batmans Mac-Auftritt kommt als sogenannte Game-of-the-Year-Edition in den Handel beziehungsweise in den App Store. Neben dem Hauptspiel enthält das Paket nämlich auch alle bis dato erschienenen Erweiterungen und Zusatzinhalte.
Empfehlung
Mit einem Wort: Zugreifen. Denn Entwickler Rocksteady hat konsequent die wenigen Schwächen des Vorgängers Arkham Asylum verbessert und bietet ein unterhaltsames Action-Adventure mit toller Inszenierung – und Batman!
Batman: Arkham City Game of the Year Edition
Momentan das beste Action-Adventure für den Mac!
Hersteller: Feral Interactive
Preis: 35,99 Euro (Appstore)
Altersfreigabe: ab 17 Jahren (App Store Richtlinie)
Note: 1,75 gut
Grafik (25%) 1,5
Sound (25%) 2,0
Umfang (25%) 1,5
Bedienung (25%) 2,0
Vorzüge: hervorragend inszeniert, technisch beeindruckend, riesiger Umfang
Nachteile: hohe Hardwareanforderungen, seltene Ruckler
Testsystem: Macbook Air 4,2
Alternative: Batman: Arkham Asylum
Mindestanforderungen: Mac OS X 10.7.4, 2GHz Intel-CPU, 4GB RAM,16GB HDD-Speicher, 256MB Grafikkarte
Bezugsquellen: Application Systems Heidelberg, Mac App Store








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