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Bedienen mit Stil

26.08.2004 | 15:26 Uhr |

Sechs Monate, vier Batterien, eine Tastatur und eine Maus - so präsentiert sich die neue Wireless Optical Desktop 3.0 Comfort Edition von Microsoft. Und obwohl Windows-Tasten vorhanden sind, funktioniert dieses Set hervorragend an Macs.

Tastatur-Alternativen für Apple-Rechner gibt es nur wenige. Bei den Mäusen bedienen sich Mac-Fans gerne der Produkte von Microsoft, auch wenn der Erzfeind Windows aus gleichem Hause kommt. Was viele Apple-Anwender nicht wissen: Auch die Tastaturen aus dem Hause des Selfmade-Milliadärs Bill Gates lassen sich problemlos an einem Mac - mobil oder stationär - betreiben. So auch das neue Hardware-Set bestehend aus Tastatur und Maus, die Wireless Optical Desktop 3.0 Comfort Edition.

Optisch hat Microsoft die beiden Produkte in edlem Schwarz/Metallic gehalten. Selbst bei G5- oder Quicksilver-Macs macht diese farbliche Kombination einen passenden Eindruck. Da es sich um kabellose Eingabegeräte handelt, legt Microsoft in der Verpackung insgesamt vier Mignon-Zellen (AA) bei, die jeweils paarweise in Tastatur und Maus wandern. In der Maus darf optional sogar nur eine Batterie für Strom sorgen, so reduziert sich das Gewicht des Zeigetools um einige Gramm. Per USB-Kabel findet die ovalförmige Funkzentrale Anschluß den Mac oder Windows-PC. Drei grüne LEDs zeigen den Verbindungsstatus durchgehend an, Ausfälle oder Übertragungsprobleme sind somit auf einen Blick erkennbar. In der PC-Fassung weist die Software in Zweifelsfällen darauf hin, dass die Funkstation nicht unmittelbar in der Nähe von Monitoren, Boxen oder sonstigen Magnetfeldern stehen sollte. Im Praxistest gab es bei geringem Abstand zu diesen potenziellen Störquellen jedoch keine nennenswerten Probleme. Über die Microsoft-Software "Intellipoint" sowie "Intellitype" belegt der Benutzer die zahlreichen Sonderfunktionstasten der Tastatur. Fünf Favoriten-Tasten lassen sich beispielsweise mit Programmen, Verknüpfungen oder wichtigen Server-Links belegen.

Linksseitig hat Microsoft weitere fünf Sondertasten untergebracht, mit denen der Zugang zu E-Mail-Programm, Webbrowser, Kalender, Chat-Software oder Privat-Ordner schnell erfolgt. Im Gegensatz zu anderen ergonomischen Tastaturen von Microsoft oder Logitech ist das Tastenfeld nicht so stark geschwungen. Wer das Zehnfingersystem beherrscht kommt mit dieser Anordnung ebenso gut zurecht wie Anwender, die im Laufe der Zeit eine eigene Art des Tippens entwickelt haben. Besonders bequem für die Handballen ist die optionale Auflage, die mit einer Kunstlederbeschichtung versehen ist. Gewöhnungsbedürftig ist aber der Zoom-Schalter: Durch Bewegungen nach oben oder unten kann der Benutzer beispielsweise in Word oder im Webbrowser die Ansicht größer oder kleiner schalten. Glücklicherweise ist diese Sondertaste so schwergängig, dass ein versehentliches Antippen nicht gleich die damit verbundene Funktion auslöst. Alternativ lässt sich diese Taste in der Intellitype-Software abschalten. Aus Stromspargründen hat Microsoft auf Status-LEDs an der Tastatur verzichtet. Aktiviert der Anwender spezielle Funktionen wie die Umschalt-Feststelltaste oder auch Num-Lock im separaten Zahlenfeld, blendet sich wenigstens unter Windows ein kleiner Bildschirmhinweis ein. Auf dem Mac bleibt der Bildschirm unberührt, hier merkt der Anwender erst nach etwaig fehlerhaften Eingaben, dass diese Zusätze angeschaltet sind.

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