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Betatest: Adobe CS3 Production Premium (II)

30.05.2007 | 12:22 Uhr |

Mit dem neuen Paket CS3 Production Premium versucht Adobe den ganz großen Wurf im unteren und mittleren Segment des Videomarktes. Die Zeichen stehen gut, denn die Verzahnung der einzelnen Programme ist beispielhaft, und die vielfachen Ausgabemöglichkeiten sind sogar beispiellos. Zweiter Teil des Tests der Adobe CS3 Production Premium.

Animationskünstler After Effects

Fluchtpunkte: Legt man in Photoshop Extended ein Raster für die Fluchtpunkte eines Bildes an (1), kann man ein anderes Bild oder eine Grafik auf das Raster mappen (2) und das Objekt im VPE-Format an After Effects übergeben (3) wo es als dreidimensionales Objekt frei im Raum animierbar ist (4). Ein Alpha-Kanal wird hierbei ebenfalls übernommen.
Vergrößern Fluchtpunkte: Legt man in Photoshop Extended ein Raster für die Fluchtpunkte eines Bildes an (1), kann man ein anderes Bild oder eine Grafik auf das Raster mappen (2) und das Objekt im VPE-Format an After Effects übergeben (3) wo es als dreidimensionales Objekt frei im Raum animierbar ist (4). Ein Alpha-Kanal wird hierbei ebenfalls übernommen.

Die Unterstützung des VPE-Formats ist natürlich nicht die einzige Neuerung, die After Effects CS3 auszeichnet. Vielmehr ist es der erweiterte Funktionsumfang im Bereich Grafik und Design, den Ado-be aus Programmen wie Illustrator oder Photoshop in After Effects übernommen hat. So finden sich in After Effects zum Beispiel neue Shape Layer, die die Erstellung einfacher Formen wie Elipsen, Rechtecke oder Sterne ermöglichen, ohne diese zunächst aufwendig in Illustrator bauen zu müssen, wobei auch in After Effects ein Pen-Werkzeug zur Verfügung steht, um eigene Shapes zu erstellen. Shape Layer sind Vektor-Objekte, die man frei skalieren, rotieren und auch animieren kann. Farben und Konturen stehen dem Anwender hierbei ebenso zur Verfügung wie Verläufe oder Füllmethoden. Über einen sogenannten „Verstärker“ kann man angelegte Shape Layer mehrfach duplizieren und diese Gruppe einem Pfad anpassen, wobei Größe, Anzahl und Tiefenausrichtung der Shapes frei wählbar sind. Alle Parameter wie Anzahl der Kopien, Versatz oder Position lassen sich mittels Keyframes über die Zeit animieren, sodass man über nur wenige Mausklicks äußerst kompliziert anmutende Animationen generieren kann.

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