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Photoshop CS 4 - final

12.01.2009 | 08:54 Uhr |

Der Bildbearbeitungs-Klassiker Photoshop geht in die elfte Runde. Seit Ende November ist Version CS4 verfügbar. Nach dem Betatest folgt hier der Test der finalen Version

Die Arbeitsoberfläche von Photoshop CS4. Der Modus "Anwendungsfenster" fasst Paletten und Dokumentfenster kompakt zusammen. Unter der Menüleiste steht die neue Anwendungsleiste; rechts die neue Palette "Korrektur".
Vergrößern Die Arbeitsoberfläche von Photoshop CS4. Der Modus "Anwendungsfenster" fasst Paletten und Dokumentfenster kompakt zusammen. Unter der Menüleiste steht die neue Anwendungsleiste; rechts die neue Palette "Korrektur".

Seit November 2008 ist Photoshop CS4 auf dem Markt - nach der offiziellen Zählweise nunmehr in Version 11. Und wie zu jedem Update stellt sich der Anwender zwei Fragen: Welche neuen Funktionen hat die Bildbearbeitung und wie schnell ist sie. Beide soll der Test beantworten.

Mehr Geschwindigkeit - aber nicht für alle

Da RAM, Prozessoren und Festplattenplatz bei der Bildbearbeitung sehr beansprucht werden, sind als erstes die nackten Zahlen interessant. Photoshop CS4 läuft dem Hersteller zufolge ab Mac-OS X 10.4.11. In Sachen Geschwindigkeit haben Intel basierende Rechner bereits seit der Vorversion die Nase eindeutig vorn. Ihnen bringt die CS4-Version nochmal einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs. Für Benutzer älterer Macs mit Power-PC rentiert sich CS4 lediglich im Hinblick auf die neuen Funktionen. Verglichen mit der Vorversion CS3 läuft die aktuelle Version nicht schneller (siehe auch nächste Doppelseite). Keine wesentlichen Unterschiede bringt Photoshop CS4 in Bezug auf den veranschlagten RAM und den Platz, den das Programm auf der Festplatte in Beschlag nimmt. Die Rohinstallation belegt etwas mehr als 500 MB; mindestens das Doppelte benötigt Photoshop nochmals als virtueller Festplattenspeicher. Als Minimalwert für den Arbeitspeicher gibt Adobe 500 MB an. Erfahrungsgemäß sollte man für professionelle Bildbearbeitung allerdings ein Minimum von einem Gigabyte veranschlagen; besser sind zwei oder mehr.

In Sachen Stabilität liefert Photoshop Nummer 11 kaum Ausreißer. Gefühlt verhält sich das Programm einen Tick leichtfüßiger und flüssiger als sein Vorgänger, allerdings ist das ein subjektiver Eindruck. Einen stabilen und produktionstauglichen Eindruck macht auch der im Lieferumfang enthaltene Adobe Bridge. Der Bilddatenbrowser hat sich spätestens seit der Vorversion zu einem stabilen, verlässlichen Photoshop-Partner entwickelt - ein Eindruck, den die Kombination Photoshop CS4/Bridge CS4 vertieft. Fazit: In Sachen Stabilität und Geschwindigkeit gibt es kaum etwas zu beanstanden.

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