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Test Adnx X-Dream 2.1

26.03.2012 | 18:41 Uhr |

Zugleich ein Bildbearbeitungsprogramm für Bitmap- und Vektor-Grafiken will X-Dream sein, das vormals Imagerie hieß.

App4Mac wurde zu Adnx, und Imagerie heißt nun X-Dream. Das ist nicht alles, denn das Programm hat sich deutlich verbessert. Überarbeitet ist die Werkzeugpalette , sie ist jetzt viel übersichtlicher und komplett in deutscher Menüsprache. Mit dem Bitmap-Editor ("Anmalen") lassen sich Feinheiten des Bildes mit Auswahlwerkzeugen wie Lasso und Zauberstab, Stift, Pinsel, Eimer und anderen Tools bearbeiten. Und in einer aus einer zuschaltbaren Paletten bestehenden "Bibliothek" kann man bei Bedarf Vektorgrafiken zum späteren Gebrauch ablegen. Die Palette, wie andere auch, bleibt dabei gelegentlich und unvorhersehbar im Vordergrund stehen, wenn man zu einem anderen Programm wechselt. Zwei einfache Vorlagen sind in der Bibliothek schon dabei, dies hätte durchaus umfangreicher ausfallen dürfen. Ähnliches gilt für die nur sehr spärliche und englischsprachige Hilfe.

Besser als Vorläufer Imagerie präsentiert sich X-Dream. Perfekt ist dieses aber längst noch nicht.
Vergrößern Besser als Vorläufer Imagerie präsentiert sich X-Dream. Perfekt ist dieses aber längst noch nicht.

Die Ebenenverwaltung ist prinzipiell gut gelöst, allerdings muss man recht genau darauf achten, welches Element oder Objekt in einer Ebene man gerade angeklickt hat, damit alle korrespondierenden Funktionen abrufbar sind. Neben einer ganzen Reihe eigener Filter bietet X-Dream vor allem die zahlreichen Core Image -Filter, mit denen man viel experimentieren kann. Die Verwaltung der Filter ist leider sehr unübersichtlich und umständlich, da man nur eine winzig kleine Palette dafür verwenden kann. Auch eine Erläuterung oder Vorschau vor der Anwendung gibt es nicht. Mit dem Einsatz des Zeichen-Tools lassen sich Vektorgrafiken, Bezierkurven und Polygone hinzufügen, auch das Text-Tool findet sich dort.

Ein Highlight von X-Dream ist die Funktion "Verlauf". Per Schieberegler lässt sich hier die "Zeit zurückdrehen" und man kann sehen, welche Schritte und Veränderungen man vorgenommen hat. Die Änderungen lassen sich nach Bedarf bis zur gewünschten Stelle rückgängig machen. Das klappt jetzt fast reibungslos, obwohl man den gesuchten Punkt nicht immer leicht trifft.

Umsteiger von Imagerie müssen eine erste Hürde überwinden: Das das Angebot zum automatischen Update auf X-Dream funktioniert nicht. Eine Fehlermeldung ist das Resultat. Was hilft, ist das Programm zu löschen und X-Dream frisch zu installieren. Über die Homepage des Entwicklers erhält man eine aktuelle Lizenznummer für den neuen Programmnamen.

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