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Test Akvis Nature Art 3.0.1

26.09.2011 | 13:40 Uhr |

Mit Nature Art 3 lassen sich Bildern diverse Natureffekte hinzufügen.

Dazu zählen die Filter Wasser, Wolken, Sonne (darin Mond und Sterne) und Regen oder in der teueren Deluxe-Version auch Feuer und Eis. Zu jedem Filter finden sich diverse Parameter, mit denen man die Effekte in Stärke, Ausdehnung oder Form nach Wunsch anpassen kann. Nature Art 3 existiert wie viele Angebote von Akvis sowohl als eigenständiges Programm (Standalone) wie auch als Plug-in für Photoshop (Elements) & Co. Außerdem bietet das Programm zu den meisten Effekten so genannte Presets, die - allerdings nur mit englischen Schlagworten - vorgefertigte Parameter etwa für besonders düstere Wolken oder heftigen Blitz vorhalten. Die Oberfläche der Standalone-Version ist wenig attraktiv und erinnert mehr an eine notdürftig an den Mac angepasste Windows-Ausgabe, als an ein speziell für die Apple-Umgebung programmierte Darbietung. Zudem funktionieren die Dialogkürzel fürs Speichern etc. nicht.

Mit der Standalone-Variante lassen sich auch nicht alle Bildformate bearbeiten. Hier benutzt man lieber das Plug-in in einer gewohnten Umgebung wie Photoshop, denn damit können sämtliche geöffneten Bildtypen mit Nature Art genutzt werden. Bei den meisten Filtern wählt man mit dem entsprechenden Werkzeug den Bereich aus, in dem ein Effekt zur Geltung kommen soll, etwa den Himmel für Wolken und Blitze. Um Wasser in ein Bild zu bringen, verschiebt man einfach die Horizontlinie. Dann lässt man mit einem Mausklick das Programm arbeiten. So bringen wir etwa ein Gewitter ins sonst wüstentrockene Ägypten oder setzen einen Tempel halbwegs unter Wasser. Auch Eis am Meer oder Flammen aus Säulen sind damit kein Problem. Die Auswahl der Stellen ist allerdings manchmal etwas umständlich und funktioniert in einzelnen Fällen gar nicht.

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