Bildbearbeitung
Test Flyingmeat Acorn 3.0.2
Das Bildbearbeitungsprogramm Acorn zeichnet sich durch eine ungewöhnlich kompakte, aber leistungsfähige Werkzeugpalette sowie einen Pinseleditor aus. In der neuen Version sind einige interessante Funktionen hinzugekommen.
Flyingmeat Acorn 3.0.2
Flyingmeat Acorn 3.0.2: Einfach Text hinzufügen
Flyingmeat Acorn 3.0.2: Mit Histogramm
Flyingmeat Acorn 3.0.2: Instant Alpha Löschmethode
Flyingmeat Acorn 3.0.2: Filter einfach zusammenfassen
Flyingmeat Acorn 3.0.2: Mit den Ebenenstilen ...
Flyingmeat Acorn 3.0.2: ... sind auch ungewöhnliche Effekte schnell gemacht
Flyingmeat Acorn 3.0.2: Palette für mehrere Ebenenstile
Flyingmeat Acorn 3.0.2: Toolpalette 1
Flyingmeat Acorn 3.0.2: Toolpalette 2
Flyingmeat Acorn 3.0.2: Und Toolpalette 3
Flyingmeat Acorn 3.0.2: Sehr effizient - der Pinseleditor
Flyingmeat Acorn 3.0.2: Etwas schwacher Bilderbrowser
Flyingmeat Acorn 3.0.2
Acorn 3 ist ein nach wie vor kleiner, dabei zumeist flotter und mit vielen Funktionen ausgestatteter Bildeditor. Bemerkenswert ist die Werkzeugpalette, welche übersichtlich die wichtigsten Tools liefert (wie Ziehen, Zoomen, Auswahlwerkzeuge, Füllfarbe, Texte, Beschneiden, Gradienten, Klonen und mehr), die zudem leicht per Tastaturkürzel auswählbar sind, wie "Z" für Zoomen. Dazu finden sich jeweils Optionen zum Feinjustieren und eine intuitive Ebenenverwaltung. Über deren Kürzel "fx" hat man direkten Zugang zu den neuen Ebenenstilen, die man beliebig miteinander kombinieren kann, um eindrucksvolle Effekte zu erzielen. Diese Option lädt zum kreativen und spielerischen Verweilen ein. Die Sofortbildvorschau lässt dabei keinen Zweifel, wie das fertige Bild aussehen wird.
Ein weiteres hilfreiches Tool ist "Quickmask", eine Art virtuelle Ebene. Ist sie aktiviert, kann man mit einem Pinsel weißer oder schwarzer Farbe Bildelemente auswählen oder wieder zurücknehmen und anschließend aus der Auswahl ein eigenes Bild kreieren. Das ist zum Beispiel praktisch, um einen Kopf oder andere Objekte auszuschneiden. Allerdings machen sich bei diesem Vorgang die gelegentlichen Geschwindigkeits-Probleme von Acorn bemerkbar - hin und wieder zeigt das Bildtool den kreisenden "Beachball", anstatt flott weiterzuarbeiten. Der größte Kritikpunkt aber ist, dass Acorn bei all seiner Vielfalt einige wichtige Werkzeuge vermissen lässt, etwa zum Entfernen roter Augen oder zum einfachen Reparieren von Kratzern oder anderen Störelementen auf einem Foto. Diese Einschränkung verhindert, dass sich Acorn als unkomplizierte Bildbearbeitung für alle Fälle einsetzen lässt. Am besten nutzt man Acorn zum Beispiel als externen Editor mit iPhoto, um spezielle und wirkungsvolle Effekte umzusetzen.
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