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Test Nik Silver Efex Pro 2

06.05.2011 | 16:42 Uhr |

Nik Silver Efex Pro ist ein echter Spezialist für die Umwandlung von Farbbildern in Schwarzweißbilder. Als Plug-In konzipiert, ist es sehr gut einzusetzen in Adobe Photoshop, Adobe Photoshop Lightroom und Apple Aperture.

Im Gegensatz zu so manch anderen Plug-Ins anderer Hersteller unterstützt es sogar die Heimanwender-Version Photoshop Elements. Der Einstieg gelingt sehr schnell, da die Benutzeroberfläche klar gegliedert ist. Das Fenster ist aufgeteilt in drei Bereiche: Die Voreinstellungen, in der Mitte der große Vorschaubereich und die Einstellungen. Neu in der Version 2 ist der Protokollbrowser, der vergleichbar zum gleichnamigen Werkzeug in Photoshop und Lightroom alle Arbeitsschritte zeigt und diese auch rückgängig machen kann. Man kann ihn aber auch sehr schön für den Vergleich von Einstellungen verwenden. Auf Wunsch lassen sich die Außenbereiche einklappen, um mehr Platz für die Vorschau zu haben.

Es gibt vier mögliche Herangehensweisen für die Schwarzweißumwandlung: die Benutzung der Voreinstellungen, individuelle Einstellungen, Verwendung von Filmtypen oder die selektierte Umwandlung mit den für Nik bekannten U Points. Natürlich lassen sich diese Methoden auch mischen. So ist für Einsteiger der erste Schritt über die Voreinstellungen und die anschließende Feinarbeit über die Regler ein guter Einstieg. Mit den U Points - das sind Kontrollpunkte - lassen sich sehr einfach nur spezielle Bereiche bearbeiten (zum Beispiel zum Kolorieren), und zwar ohne dass man sich mit Masken beschäftigen müsste.

Sehr fein lassen sich die Tonwerte steuern und Strukturen herausarbeiten. In der Version 2 sind weitere Werkzeuge hinzugekommen, zum Beispiel die dynamische Helligkeit oder der weiche Kontrast. Hierfür wird das Bild analysiert und die Werkzeuge dynamisch angewendet.

Zur Stilisierung und Abrundung des Bildes dienen Vignette, Kanten und neu Bildränder. Alles steuerbar und bevor man es anwendet, ist es in einer Vorschau sichtbar. Durch den Zugriff auf den Prozessor der Grafikkarte wurde das gegenüber der Vorgängerversion beschleunigt.

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