Photoshop Touch bringt die Hauptfunktionen des Bildbearbeitungs-Königs aufs iPad.
Unter Adobes neuer "Touch App"-Familie ist Photoshop Touch der prominenteste Kandidat. Letzten Herbst startete die App schon auf den weniger verbreiteten Android Tablets durch, jetzt steht auch die iOS-Version im
App Store bereit. Adobe betont, man wolle in der App nicht
Photoshop komplett vom Desktop aufs Mobilgerät hieven - selbst das für den Betrieb nötige, schnelle iPad 2 wäre mit einem ausgewachsenen Bildbearbeitungsmonster überfordert. Vielmehr liefert die Mobilversion das Wichtigste aus Photoshop zum Mitnehmen.
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Bildbearbeitungs-Techniken vermittelt Photoshop Touch anschaulich mit interaktiven Tutorlials.
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Bildbearbeitungs-Techniken vermittelt Photoshop Touch anschaulich mit interaktiven Tutorlials.
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Benötigte Menübefehle und Einstellungen erscheinen als Text oder Sprechblase in den Tutorials.
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Die Auswirkungen von Feineinstellungen in Filtern oder Farbkorrekturen zeigen sich in Echtzeit im Bild. Nur das iPad2 bringt genug Rechenpower dafür mit.
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Photoshop Touch öffnet und speichert Bilder an verschiedenen Orten wie der iPad-Bibliothek, Adobes Creative Cloud, Facebook oder Googles Bildersuche.
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Die Bedienoberfläche ähnelt dem zuvor veröffentlichten Adobe Ideas und lässt sich sehr gut per Touchscreen steuern.
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Bildeinstellungen zeigen in Vorschaubildern wie das Bild darin manipuliert wird.
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Fast besser als mit der Maus: Pinselgrößen, Verlaufsradien und vieles mehr lassen sich per Multitouch-Gesten einstellen.
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Das Scribble Selection Tool zeichnet schnell und einfach komplexere Auswahlbereiche: Grüne Farbe gehört zur Auswahl, rot markierte Bereiche werden abgezogen.
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Selbst individuell anpassbare Gradationkurven bietet das Photoshop Touch, das kann selbst Photoshop Elements nicht
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Photoshop Touch erlaubt auch Textebenen, die sich ähnlich verhalten wie beim großen Bruder.
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Die Ebenen sind in Photoshop Touch immer am rechten Rand präsent – samt der wichtigen Befehle.
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Eine coole 3D-Ansicht kippt per Bewegungssensor und zeigt wie die Ebenen übereinander gestapelt sind.
Photoshop Touch will nicht nur Profis ansprechen. Schritt-für-Schritt Anleitungen demonstrieren nach dem Start der App gängige kreative Bildeffekte, -korrekturen oder -montagen zum Mitmachen. Sprechblasen zeigen wo das nächste Werkzeug liegt, Texteinblendungen erläutern den nächsten Schritt. Für Einsteiger Gold wert, schade nur dass sich Adobe anscheinend die Lokalisierung sparen will. Über englische Werkzeugnamen, Einblendmodi und Menübegriffe werden sich viele ärgern. Allerdings hat Adobe auf unsere Nachfrage zugesichert, die App eindeutschen zu wollen. Wann dies geschehen soll, ließ Adobe indes noch offen.
Alternativ zu den Tutorials legt man direkt mit einem neuen Projekt los. Bildmaterial holt die App von fast überall: Bilder können direkt mit der iPad-Kamera geknipst, aus der lokalen iPad-Fotobibliothek, Googles Bildsuche oder Facebook geladen werden. Ebenfalls an Bord ist schon Adobes neuer Online-Service
Creative Cloud, der speziell für das Speichern, Austauschen und Präsentieren von Arbeiten aus der Creative Suite und den Touch Apps gedacht ist. Projekte lassen sich im gleichen Bildschirm wieder aufs iPad speichern, auf Facebook oder die Creative Cloud hochladen, per Mail verschicken oder per
Airprint drucken. Aufwändigere Projekte können in Ordnern organisiert oder zur Sicherheit vor der Bearbeitung dupliziert werden.
Finger statt Maus
Fühlt sich Photoshop Touch auf dem iPad tatsächlich wie Photoshop an? Adobe führt zwar in seinen Touch-Apps einen neuen Typ von Bedienoberfläche ein, der mit dem Vorbild auf dem Desktop optisch wenig gemeinsam hat, aber zum Beispiel der schon erhältlichen Zeichen-App Adobe Ideas ähnelt. Gut so, denn die Bedienung per Finger oder iPad-Stift klappt hervorragend. Multitouch-Befehle, große Symbole lassen die App einfach bedienen. Photoshop-Vorkenntnisse helfen trotzdem, denn man findet die vertrauten Werkzeuge wie Auswahlrechteck, Stempel und Co sowie bekannte Mechanismen wieder. Anspruchsvolle finden Maskierungstechniken wie das Skribble Selection Tool, mit dem sich auch weiche Masken zum Beispiel für Freistellungen mit Haaren zeichnen lassen. Mit der vom Desktop bekannten "Refine Edge"-Funktion können Auswahlbereiche unscharf und mit verschiedenen Pinseln nachgearbeitet werden.
Viele Schritte, wie zum Beispiel die Farbauswahl für den Pinselauftrag, die Pinselgröße und Feinheit lassen sich fast schneller und einfacher mit Fingern und Multitouch als mit dem Mauszeiger am Desktop. Wer sich mit der Umstellung schwer tut, kann sich optional einen Mauszeiger auf den Bildschirm anzeigen lassen. Zeichnen und Retuschen gelingen im Vollbildmodus mit ausgeblendeten Menüs sehr natürlich.
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