941442

Test Dxo Optics Pro 3.0

05.09.2005 | 16:06 Uhr |

Fotos sind nie perfekt, wenn sie aus der Digitalkamera kommen. Während man in einem Bildbearbeitungswerkzeug wie Photoshop mit einem ganzen Arsenal an Bearbeitungsfunktionen die Farben korrigieren und den Inhalt ändern kann, eliminiert man mit der Software Dxo Optics Pro 3.0 die Objektivfehler, die sich mehr oder weniger sichtbar in jeder Aufnahme befinden.

Dies sind vor allem Verzeichnungsfehler, die beispielsweise im Weitwinkelbereich deutlich werden; aber auch Objektivfehler wie chromatische Aberration, Randabdunklung und Unschärfe (Astigmatismus).

Korrekturmatrixen

Der französische Hersteller Dxo Labs misst dafür bei allen Digitalkameras, die die Software unterstützt (ausschließlich hoch-wertige Spiegelreflexmodelle), die populären Objektive in einem langwierigen Verfahren aus. Das Ergebnis sind Korrekturmodule für einzelne Kameraobjektiv-kombinationen, die abhängig von Aufnahmeeinstellungen wie der Brennweite einzelne Bereiche der Bilder unterschiedlich stark verändern. Dxo Optics Pro nutzt dazu dreidimensionale Korrekturmatrixen.

Dxo Optics Pro basiert auf einer Bildverarbeitungstechnologie, die ursprünglich dazu entwickelt wurde, Schwimmbadbesucher vor dem Tod durch Ertrinken zu bewahren. Unter Wasser werden dabei Überwachungskameras mit sehr weitwinkligen Objektiven eingesetzt. Um Ertrinkende zu detektieren und Alarm auszulösen, sind komplexe Bildanalyse- und -optimierungsprozesse notwendig. Diese Rechenprozesse sind auch Herzstück der Digitalkamerasoftware Dxo Optics Pro.
Vergrößern Dxo Optics Pro basiert auf einer Bildverarbeitungstechnologie, die ursprünglich dazu entwickelt wurde, Schwimmbadbesucher vor dem Tod durch Ertrinken zu bewahren. Unter Wasser werden dabei Überwachungskameras mit sehr weitwinkligen Objektiven eingesetzt. Um Ertrinkende zu detektieren und Alarm auszulösen, sind komplexe Bildanalyse- und -optimierungsprozesse notwendig. Diese Rechenprozesse sind auch Herzstück der Digitalkamerasoftware Dxo Optics Pro.

Hinter der einfachen Programmoberfläche versteckt sich also sehr komplexe Mathematik – und die zahlt sich aus. Egal, ob JPEG-, TIFF- oder RAW-Aufnahmen, die Software bietet eine Bildkorrektur, die so keine andere Bildbearbeitung leistet. Selbst scheinbar normale, gelungene Aufnahmen profitieren noch von der Bildoptimierung. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Korrekturen in einem Automatismus auf mehrere Bilder anwenden lassen. Als Ausgabeformat bietet die Software JPEG, TIFF und DNG, wobei man jedes Bild auch parallel in mehrere Formate konvertieren und speichern kann.

0 Kommentare zu diesem Artikel
941442