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Brausen im Sauseschritt, Teil 2

12.08.2005 | 12:41 Uhr |

Der zweite Teil unseres Vergleichstest befasst sich mit der Interaktion der Mitglieder des Testfeldes mit anderen Programmen, mit ihrer Integration in Mac-OS X und ihrem Bedienkomfort

Browser-Test aus Macwelt 9/05 - Aufmacher
Vergrößern Browser-Test aus Macwelt 9/05 - Aufmacher

Interaktion mit anderen Programmen

Organisiert: Omniwebs „Arbeitsplätze“ und Omnis Version von Tabs: Ständig aktualisierte Thumbnails
Vergrößern Organisiert: Omniwebs „Arbeitsplätze“ und Omnis Version von Tabs: Ständig aktualisierte Thumbnails

Uns interessiert, wie gut die einzelnen Browser mit anderen Programmen zusammenarbeiten. Als erstes testen wir die Drag-and-drop-Unterstützung: Wir ziehen Texte, Bilder und URLs in den Browser und aus ihm heraus in andere Programme, das Dock oder den Finder. Zu guter Letzt prüfen wir, ob sich Tabs per Drag-and-drop neu arrangieren lassen. Das Ergebnis: Der bisher ungeschlagene Champion in dieser Disziplin, Omniweb, bekommt durch das stark verbesserte Safari 2.0 harte Konkurrenz. Drag-and-drop von Texten und Bildern geht hier nun auch aufs Dock und Bilder werden beim Ziehen in E-Mails endlich nicht mehr in riesige TIFFs umgewandelt. Omniweb behält allerdings noch knapp die Krone dank des beispiellos gut gelösten Rearrangierens und Hinzufügens von Tabs per Drag-and-drop. Alle anderen Browser wandeln Bilder weiterhin in das TIFF-Format der Mac-OS-X-Zwischenablage und unterstützen kein Drag-and-drop ins Dock. Opera ermöglicht leider kein Drag-and-drop von Text aus dem Browser heraus.

Das Verhalten der Zwischenablage

Nur Safari, Internet Explorer und Omniweb behalten beim Drag-and-drop oder über die Zwischenablage die Textformatierung bei. Bei den anderen Browsern bleibt nur der Text erhalten.

Was Tabellen angeht, so zeigen die Browser beim Kopieren über die Zwischenablage sehr unterschiedliche Verhaltensweisen. iCab, Internet Explorer, Camino, Opera und Firefox nutzen zur Tabellensimulation Tabulatoren, aber keiner der Browser kommt mit Zeilenumbrüchen in Tabellenzellen klar. Immerhin kann man so simplere Zahlentabellen per Zwischenablage in die Tabellenkalkulation übernehmen. Omniweb und Safari nutzen keine Tabulatoren und fügen alle Inhalte durch harte Zeilenumbrüche getrennt ein, wobei Omniweb spaltenweise und Safari zeilenweise arbeitet. Dies erfordert in der Tabellenkalkulation viel Nacharbeit.

Fuchtelei: Opera lässt sich mit der rechten Maustaste per Mausgesten steuern.
Vergrößern Fuchtelei: Opera lässt sich mit der rechten Maustaste per Mausgesten steuern.

Wir testen außerdem, ob die Browser Zeilenumbrüche in der URL-Zeile filtern, damit man umbrochene URLs nicht mühsam händisch zusammensetzen muss. Ergebnis: Mit Ausnahme von Firefox filtern alle Browser die Umbrüche heraus.

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