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iPhone-Shooter: Brothers in Arms im Test

08.12.2008 | 16:30 Uhr |

Mit Brothers in Arms kommt eine bekannte Spieleserie vom PC und Konsolen auf das iPhone und den iPod Touch. Komplexe 3D-Grafik wie auf der Konsole? Macwelt hat sich in die Schlacht gestürzt und zeigt die Macken des WWII-Shooters.

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Grafik und Atmosphäre sind hervorragend, wenn auch nicht frei von Fehlern
Vergrößern Grafik und Atmosphäre sind hervorragend, wenn auch nicht frei von Fehlern

3D-Shooter haben auf dem PC und Spielkonsolen ein lange Tradition. Auf Handhelds wie dem iPhone sind derart aufwändige Spiele noch Mangelware. Gameloft hat sich an einer Umsetzung des Kriegsspiels Brothers in Arms für das iPhone und den iPod Touch versucht. Bringt das Spiel die Dramatik des zweiten Weltkriegs auch auf dem Apple-Gadget gut rüber?

Dichte Atmosphäre, eine Rahmenhandlung als Story, abwechslungsreiche Missionen und reale Feldzüge als Vorbild: das sind die Zutaten aus denen Kriegsspiele wie Call of Duty oder Brothers in Arms bestehen. Kaum zu glauben, dass dies auch auf dem iPhone umgesetzt werden kann. Doch es funktioniert: Gameloft hat die 3D-Welt des zweiten Weltkrieges auf dem iPhone umgesetzt. Das Ergebnis: Brothers in Arms - Hour of Heroes. Was der Titel bereits so pathetisch andeutet, ist auch in der Umsetzung entsprechend dramtisch. Bereits das Introvideo verspricht dramatische Action mit ebensolchem Soundtrack.

Brothers in Arms teilt sich in drei Kampagnen mit jeweils fünf Missionen auf. So muss man sowohl in der Normandie als auch in Tunesien und in den Ardennen auf Seiten der Alliierten kämpfen. Eine Tutorial-Mission erklärt die grundlegende Steuerung und Bedienung des Spiels. Der Spieler kämpft als Infanteriesoldat. Immer wieder erfordern es die Missionen jedoch, dass man in einen Panzer steigt oder einen Jeep durch feindliches Gelände steuert.

Ducken, Laufen, Schießen: Der Spielablauf

Die Missionen beginnen meist mit einer kurzen Introsequenz. Auch während einer Mission kommt es immer wieder vor, dass mittels animierter Zwischensequenzen plötzlich neue Spielsituationen entstehen: Feindliche Panzer nähern sich, der Scharfschütze der Einheit wird getötet und man muss ihn vertreten und ähnliche Situationen werfen eine laufende Mission immer wieder um. Hier gelingt es dem Spiel gut, die Atmosphäre der PC-Vorbilder auf das iPhone zu transportieren.

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