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Test Irisscan Book 2

11.10.2011 | 23:19 Uhr |

Irisscan Book ist eine mobile Scanzeile mit der Breite einer A4-Seite, die man per Hand über die Vorlagen zieht.

Der Scanner wird mit zwei AA-Akkus mit Strom versorgt und hat vier Laufrollen, die bei der geraden Führung helfen. Trotzdem ist es schwierig, das Gerät gleichmäßig zu ziehen, insbesondere dann, wenn die Vorlage nicht ganz plan ist und sich leicht wellen kann. Auch bei Büchern und Zeitschriften ist das Scanergebnis durch die Wölbung der aufgeschlagenen Seiten oft nicht optimal. Am besten ist es in diesen Fällen, quer von der Mitte aus zu scannen. Die Scans werden auf einen mitgelieferten Micro-SD-Karte als JPEG gespeichert. Man hat die Wahl zwischen 300 dpi und 600 dpi und kann zwischen Farbe und Monochrom auswählen.

Um die Bilder auf den Mac zu übertragen, legt man die Karte in den mitgelieferten Adapter und dann in das Lesegerät ein, oder verwendet das ebenfalls beiliegende USB-Kabel. Für die Texterkennung ist Readiris 12 zuständig, die Liste der unterstützten Sprachen ist sehr lang. Das Programm kann die Seiten automatisch ausrichten und drehen, um die Texterkennung zu erleichtern. Die Dateien lassen sich als RTF oder HTML, im Word- und Open-Document-Format, als PDF sowie in verschiedenen Bildformaten speichern. Für Tabellen gibt es außerdem das Excel-Format. Bei den PDFs hat man die Wahl zwischen rekonstruierten Seiten oder als Bild gespeicherten Seiten mit hinterlegtem Text. Während die Texterkennung bei guten Vorlagen sehr gut ist, darf man bei der Rekonstruktion der Vorlagen in einem Word- oder PDF-Dokument keine Wunder erwarten.

Empfehlung und Bewertung

Irisscan Book eignet sich zur Erfassung von Texten, das Scanergebnis hängt aber stark von der manuellen Führung des Geräts ab.

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