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Buffalo Linkstation

19.04.2005 | 13:42 Uhr |

Einen leicht zu nutzenden Datei-Server bietet Buffalo mit seiner neuen Linkstation. Der Kasten ist ohne weitere Konfiguration unter Mac-OS X verfügbar.

von Andreas Roeschiess

Die interne Festplatte ist je nach Variante 120 bis 300 GByte groß, über einen USB-Port lässt sich die Kapazität mit einer zusätzlichen externen Platte erweitern. Über einen zweiten USB-Anschluss kann der Anwender einen Drucker mit der Linkstation verbinden.

Einfache Inbetriebnahme

Im Test ist die erste Verwendung der Linkstation kinderleicht. Der Benutzer wählt im Finder den Ordner Netzwerk, dann Workgroup, doppelklickt auf die Linkstation und wählt die Freigabe Share aus. Weder das Arbeiten mit Photoshop-Dateien noch lange Dateinamen oder Umlaute bereiten dem Mini-Server Probleme. Lediglich einige Sonderzeichen (u.a. Schrägstrich, Sternchen, Fragezeichen) in Datei- oder Ordnernamen funktionieren nicht. Zur Konfiguration per Browser muss man die IP-Adresse kennen, und diese lässt sich nur im Terminal mit dem Befehl nmblookup <Servername> herausfinden. Der intuitive Weg, die IP-Adresse aus dem Finder per Apfel-I herauszufinden, funktioniert in Mac-OS X 10 leider nicht.

Die kennwortgeschützte, englische Konfigurationsoberfläche ist übersichtlich und weitgehend leicht verständlich. Der Benutzer kann der Netzwerknamen der Linkstation festlegen und die IP-Adresse einstellen (standardmäßig bezieht die Linkstation ihre IP-Adresse automatisch von einem DHCP-Server, wie er beispielsweise in praktisch jedem DSL-Router eingebaut ist). Um den Zugriff auf die Benutzerdateien einzuschränken, lassen sich in den Sicherheitseinstellungen Benutzer und Gruppen einschließlich ihrer Berechtigungen definieren. Optional aktivierbar ist ein integrierter FTP-Server.

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