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Test: Teac CR-H700

11.06.2012 | 14:24 Uhr |

Auf den ersten Blick ein einfacher CD-Receiver, offenbart sich der Teac CR-H700 als ausgewachsener Audio-Streaming-Player, der sich auch auf Apples Airplay versteht.

Der Teac CR-H700 sieht tadellos aus und bietet eine Front aus dickem Aluminium. Technisch ist der Reveiver mit CD-Laufwerk super ausgestattet. Lediglich die fehlende Hiresaudio-Unterstützung könnte man ihm ankreiden, doch das ist ein Merkmal, das nur wenige fordern . Neben einem RDS-Radioempfänger unterstützt der Receiver auch ein Internetradio. Ein Modell mit DAB+ ist ebenso erhältlich. Der USB-Anschluss auf der Vorderseite hat es technisch in sich, hierüber verbinden sich Apple-Player digital und nicht – wie oft üblich – analog mit dem Receiver. Das bietet eine hörbar bessere Audioqualität. Die Bedienelemente auf der Front sind klar gekennzeichnet und die große Fernbedienung liegt gut in der Hand. Das Umschalten auf USB oder den Mediaplayer dauert allerdings etwas, ebenso das Navigieren in der entsprechenden Bibliothek. Schneller ist man da schon mit Airplay, und so dürfte das eine der häufigsten Streaming-Arten für Mac-Nutzer sein. Hier versteht sich der Teac CR-H700 auch auf Apple Lossless, das er als DLNA-Streamer verschmäht.

Rückansicht des Teac CR-H700
Vergrößern Rückansicht des Teac CR-H700
© Teac

Empfehlung

Wenn man sich für ein Hifi-Gerät entscheidet, statt einen Airplay-Lautsprecher zu nehmen, erwartet man vor allem mehr Ausstattung. Diese bietet der kompakte Teac CR-H700, der auch klanglich voll überzeugt. Obwohl er nur 2x 40 Watt schafft, liefert er mit den passenden Boxen eine sehr musikalische Vorstellung. Für Bassgewitter sollte man einen Subwoofer verwenden, dazu bietet der Receiver einen Subwoofer-Ausgang. Der einzige wirkliche Schönheitsfehler ist das Display, das bei Airplay keine Titelangaben anzeigt.

Teac CR-H700

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