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Canvas 8: Grafischer Bauchladen

11.03.2002 | 13:49 Uhr |

Trotz großer Anstrengungen hat Deneba sein Grafikprogramm Canvas bei Mac-Besitzern nicht so erfolgreich verkauft wie die Windows-Version. Mit der für Mac-OS X optimierten und überarbeiteten Version 8 soll der Allrounder mehr Erfolg haben.

Nach dem Motto "Alles unter einem Dach" vereinigt Canvas 8 zahllose Funktionen in einer einzigen Applikation. Dabei unterscheidet das Programm die vier Dokumententypen "Illustration", "Publikation", "Präsentation" und "Animation". Jeder Dokumententyp kann mehrere Seiten mit einer jeweils unterschiedlichen Anzahl von ein- oder ausblendbaren Ebenen umfassen. Publikationen lassen sich auch doppelseitig anlegen, mit Ausnahme von Illustrationen kann jeder Typ Musterseiten enthalten. Auf Musterseiten platzierte Elemente sind auf allen Seiten sichtbar, Änderungen spiegeln sich wie in von mehreren Seiten nutzbaren Ebenen auf allen verbundenen Seiten.

Nichts Neues im Umgang mit Objekten


Canvas kennt die Objektkategorien "Vektoren", "Bilder", "Text" und "Objektgruppen", die sich in jedem Dokumententyp erzeugen und platzieren lassen. Vektorobjekte sind geometrische Formen wie Linien, Kreise, Rechtecke oder Polygone, mehrere solcher Vektorobjekte lassen sich zu einem Objekt kombinieren. Die Methoden dazu, beispielsweise "Kontur", "Schnittmenge", oder "Vorderes Objekt abziehen" zeigt die überarbeitete Kombinationspalette an.
Bild- oder Malobjekte sind in Canvas rechteckige Bitmap-Bilder, für den Umgang mit ihnen stehen die üblichen Malwerkzeuge Stift, Radiergummi, Pinsel, Sprühdose bereit. Angaben zu Abmessungen, Farbsystem, Hintergrund (transparent oder deckend) oder Auflösung lassen sich schon vor dem Malen eingeben.
Objektgruppen setzen sich aus Kombinationen von Objekten beliebigen Typs zusammen. Ein spezielles Auswahlwerkzeug gestattet das individuelle Markieren und Bearbeiten von Einzelobjekten, was das Auflösen einer Gruppierung vor der Bearbeitung überflüssig macht.
Mit der Vielzahl fliegender Paletten lassen sich selbst große Bildschirme leicht überdecken. Die Docking-Leiste am oberen Bildschirmrand bietet Aufnahmemöglichkeit und damit schnellen Zugriff auf fast alle Arten von Paletten (Füllungen, Umrahmungen, Ausrichtungen, Objekteigenschaften). Jede angedockte Palette repräsentiert hier ein Kartenreiter. Ein Mausklick auf den Reiter öffnet die Palette wie ein Menü, im Gegensatz dazu lässt sie sich aber auch abreißen und damit aus der Docking-Leiste entfernen. Während bei einigen Paletten ein Mausklick auf eine spezielle Schaltfläche die Palette wieder zurück ins Dock bringt, müssen andere explizit wieder hier abgelegt werden.

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