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Capture Works Print Capture 4.1

02.03.2005 | 15:34 Uhr |

Sinnvolles Überwachungstool für Druckaufträge

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Einen Überblick über alle Druckaufträge bietet Capture Works mit seiner Netzwerk-Anwendung Print Capture. Das Programm zeichnet alle Postscript-Druckaufträge einschließlich zahlreicher Informationen auf, sodass man später leicht herausfindet, für welchen Kunden wie viel gedruckt wurde. Die Software besteht aus einer Server- und einer Client-Komponente sowie einem Kommunikationsteil, der auf dem Server läuft. Auf diesem muss der Administrator die Grundeinstellungen vornehmen. Dazu zählt unter anderem die Benutzerliste, in die alle Anwender eingetragen werden müssen, die drucken dürfen. Eine Übernahme aus der Userliste bei Mac-OS X Server oder aus dem Adressbuch ist leider nicht möglich. Ein wichtiger Aspekt in der Konfiguration besteht aus der Liste der Kunden, der Projekte und der einzelnen Aufträge. Weiterhin lassen sich Abgabetermine, Budgets, Kostenkategorien inklusive der jeweiligen Kosten festlegen. Die Kosten werden wahlweise nach Druckjob-Größe oder per Quadratmeter berechnet. Schließlich muss der Administrator Installationspakete die Clients erstellen.

Sobald ein Benutzer einen Postscript-Drucker verwendet, erscheint ein Abfrage-Fenster, indem der User Angaben beispielsweise zum Kunden oder dem Projekt machen kann oder – je Konfiguration – muss. Darauf hin werden diese Daten an die Serverkomponente geschickt, welche die interne Datenbank aktualisiert. Wahlweise leitet der Server die Daten automatisch an eine Filemaker Pro- oder SQL-Datenbank weiter. Zum Eintragen von Nicht-Postscript-Druckjobs muss der Benutzer die Client-Software per Hand aufrufen.

Die Verwaltungs-Software ermöglicht neben der Konfiguration die Abfrage nach diversen Aspekten, beispielsweise Einzelheiten über einzelne Druckjobs und eine Übersicht über Aufträge. Weil die Serversoftware auch das separat erhältliche Programm Job Capture verwaltet, sind viele Einstellungen und Berichte sind für Print Capture daher ohne Belang. Das kann die Einarbeitung erschweren. Probleme ergeben sich im Test nicht. Ein Assistent hilft bei der Erstkonfiguration. Nach einer Stunde ist dies erledigt – sofern die Daten über alle Kunden, Projekte, Drucker, Druckkosten vorliegen. Gewöhnungsbedürftig sind die Berichte, weil das Handbuch diese nur knapp erklärt. Besonders einfach zu bedienen ist die Client-Software, weil diese nur aus dem Dialog zur Eingabe von Druckjob-Daten besteht und dieser Dialog automatisch beim Drucken auftaucht. Gefallen hat uns, dass es auch eine Windows-Version gibt. Handbuch und Software gibt es leider nur in englischer Sprache.

Fazit

Print Capture lässt sich leicht bedienen und ist vor allem für Druckdienstleister wegen der automatischen Erfassung von Druckjobs zu empfehlen. ar

Note: 2,0 gut.

Vorzüge: auch für Windows erhältlich, sehr einfache Bedienung für den Anwender

Nachteile: automatische Erfassung nur bei Postscript-Druckern, die über CUPS bedient werden

Alternative: eigene Druckkontrolle diverser Postscript-Drucker

Preis: US$ 100 pro Client, Mengenrabatte ab sechs Clients

Technische Angaben

Systemanforderungen: Windows oder ab Mac-OS X 10.2.4

Info: Capture Works

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