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Cover Scout 2.0

08.09.2006 | 12:45 Uhr |

Importiert man dutzende Audio-CDs, kann man mit iTunes bequem die CD-Titel abfragen. Doch das CD-Cover erhält man so nicht. Gerade bei den aktuellen iPods aber auch bei Mediacenter-Anwendungen sind die CD-Cover durchaus sinnvoll, lässt es sich doch so – wie in alten Zeiten – visuell durch die Musiksammlung stöbern.

Übersichtlich:Cover Scout lässt sich sehr leicht bedienen und liefert gute Suchergebnisse.
Vergrößern Übersichtlich:Cover Scout lässt sich sehr leicht bedienen und liefert gute Suchergebnisse.

Hier hilft das 20 Euro kostende Programm Cover Scout. Es sucht im Internet auf den Seiten von Amazon, im Google Bilderdienst sowie in der Bibliothek des iTunes Music Stores nach passenden Covern. Die Alternative dazu wäre, sich selber auf die Suche zu machen oder die Cover der Audio-CDs selbst zu scannen.

Das Programmfenster präsentiert sich aufgeräumt und klar gegliedert. Ohne große Einarbeitungszeit kommt man schnell zurecht. Alben ohne oder mit unvollständigem Cover kann Cover Scout anzeigen. Das ist besonders bei einem vorhandenen Wildwuchs der eigenen Musikbibliothek nützlich. An der linken und der unteren Seite des Programmfensters kann man zwei Listen aufklappen. Die linke Liste zeigt alle bereits gefundenen Cover, die untere Leiste dient als Art Zwischenablage für mehrere Cover.

Für die Suche nach einem Cover reicht ein Doppelklick auf das gewünschte Album. Etwas verwirrend ist bei langsamer Internet-Verbindung der Hinweis „No Result“ im Übersichtsfenster direkt nach dem Suchauftrag. Cover Scout braucht abhängig von der Internet-Verbindung und des Suchauftrages einige Sekunden, bevor es fündig wird und das Cover darstellt. Doch in aller Regel arbeitet das Programm angenehm flott. Will man einem Album ein Cover zuweisen, reicht dazu ein Doppelklick auf das gefundene Cover.

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