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Crossplattform-Entwicklungsumgebung

07.07.2006 | 13:39 Uhr |

Realbasic hat sich als Entwicklungssystem für den Mac einen guten Namen gemacht. Die neue Version legt nun den Fokus auf Crossplattform-Entwicklung.

Frei schwebend: Realbasic Release 3 wird wahlweise wieder mit einer frei schwebenden Eigenschaftenpalette arbeiten.
Vergrößern Frei schwebend: Realbasic Release 3 wird wahlweise wieder mit einer frei schwebenden Eigenschaftenpalette arbeiten.

Mit Realbasic 2006 hat der Hersteller des Entwicklungssystems einige interessante Neuerungen eingeführt. Die Sprache hat neue Integer-Datentypen bekommen. Von 8 Bit bis 64 Bit können ganze Zahlen gespeichert und verarbeitet werden. Die 64-Bit-Zahlen werden auf 64-Bit-Prozessoren soweit möglich mit den schnelleren Befehlen abgearbeitet. Bei älteren Prozessoren berechnet Realbasic die Ergebnisse in mehreren Schritten. Enumerations als neues Sprachelement bieten die Möglichkeit, Konstanten zu einem Datentyp zusammenzufassen. Bei einer Zuweisung an eine Variable vom Typ Enumeration, erlaubt der Compiler nur die Konstanten, die vorher für diese Enumeration definiert wurden. Natürlich kann man eine Enumeration zu einem Integer Datentyp umwandeln und den Zahlwert verändern.

Ein weiteres neues Sprachelement sind Structures. Mehrere Variablen werden zu einem Speicherblock zusammengefasst. Gedacht ist das für Declare-Befehle, bei denen man oft „stucts“ aus C-Code nachbilden muss, was mit den bisherigen Memoryblock-Objekten recht mühsam war. Mit neuen Drag-and-dop-Events können Programme endlich auch ohne Plug-ins auf Mausbewegungen reagieren. Zum Beispiel lassen sich die möglichen Ziele in einem Fenster farblich hervorheben, wenn der Benutzer die Maus darüber bewegt.

Daneben bietet Realbasic 2006 die Möglichkeit, viele Vorgänge mit Scripts zu steuern. Das kleine externe Programm „rbidescript“ erlaubt die Steuerung von Realbasic aus der Kommandozeile he-raus.

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