998565

DSLR-Kameras der Einsteigerklasse

28.08.2008 | 13:51 Uhr |

Wir versammeln die Einsteigerklasse, die - inklusive Objektiv - weniger als 700 Euro kosten. Neben einer besseren Bildqualität, insbesondere beim Rauschverhalten und dem Dynamikumfang, legen die Kameras auch bei der Ausstattung zu.

Komfortabel: Die Canon EOS 450D bietet ein übersichtliches Display, das sich wie bei der Sony Alpha 350 ausschaltet, sobald man sich mit dem Auge dem Sucher nähert.
Vergrößern Komfortabel: Die Canon EOS 450D bietet ein übersichtliches Display, das sich wie bei der Sony Alpha 350 ausschaltet, sobald man sich mit dem Auge dem Sucher nähert.

Auch der unbedarfte Fotograf muss nicht vor digitalen Spiegelreflexkameras zurückschrecken, denn die Einsteigerklasse kommt mit einfach zu bedienenden Motivprogrammen und Automatikfunktionen. Das schöne aber ist die zusätzliche Möglichkeit der kreativen und qualitativ deutlich besseren Fotografie, als sie mit Kompaktkameras möglich ist.

Bis auf die Nikon D60 und Pentax K200D bieten die Kameras eine Liveview-Funktion, bei der man das aufzunehmende Bild wie bei einer Kompaktkamera im Display betrachten kann. Das Liveview der Canon EOS 450D ist allerdings wenig komfortabel und per Voreinstellung sogar deaktiviert. Zunächst muss man es im Kameramenü aktivieren, um es nutzen zu können. Der Autofokus ist nicht praxisgerecht einsetzbar, so ist das Liveview der EOS 450D nur mit manuellem Fokus wirklich zu gebrauchen. Trotzdem ist es in Verbindung mit der bis zu 10-fachen Vergrößerung eines frei wählbaren Bereichs ein sinnvolles Werkzeug beispielsweise für Makro-Fotografen.

Sehr komfortabel dagegen ist die Liveview-Funktion bei der Olympus E-520 und der Sony Alpha 350. Hier lässt sich die Funktion direkt aufrufen, auch der Autofokus arbeitet im Liveview-Modus hinreichend schnell. Übrigens bietet die Sony Alpha 350 als einzige Kamera im Test ein nach oben und unten schwenkbares Display, für manche Aufnahmesituationen ist das durchaus praktisch.

Ein weiterer wichtiger Ausstattungspunkt ist der Staubschutz des Bildsensors. Alle Modelle bieten eine Rüttelmechanik, die Staub vom Sensor abschütteln soll - ein Ausstattungsmerkmal, das bei den Vorgängern noch nicht üblich war.

0 Kommentare zu diesem Artikel
998565