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DTP-Profis

20.08.2007 | 13:49 Uhr |

Adobe hat aus dem Fehler Quarks gelernt und dafür gesorgt, dass die erste Intel-Version des DTP-Programms ordentlich Tempo macht – und zwar nicht nur auf den aktuellsten Rechnern.

Zusammen mit Indesign CS3 landen bei der Installation Bridge CS3, der Help Viewer 1.1 und Adobe Stock Fotos CS3 auf dem Rechner. Außerdem hat Adobe 120 Schriftschnitte im Open-Type-Format beigelegt, die das Installationsprogramm netterweise in den Ordner „Library/Fonts“ kopiert. Sie stehen damit auch allen anderen Anwendungen zur Verfügung. Es gibt zwar weiterhin einen Schriftordner im Verzeichnis „Library/Application Support/Adobe“, er wird aber nicht mehr für die Installation der Adobe-Schriften verwendet. Das im PDF-Format auf der DVD abgelegte Handbuch kopiert man sich selbst auf den Rechner, oder nimmt die überarbeitete und sehr übersichtlich gegliederte Hilfefunktion als Informationsquelle. Im Test treten keine Probleme auf, als wir nach einem Update von der Vorversion Indesign CS3 auf einem Power Mac G4 verwenden, auf dem auch CS2 installiert ist.

Man kann beide Versionen gleichzeitig geöffnet haben, ohne dass sie sich in die Quere kommen, was analog auch für Xpress 6 und Xpress 7 gilt. Ebenfalls problemlos gelingt die Freischaltung über das Internet von Indesign CS3 auf zwei verschiedenen Macs, genauso wie es auch bei Xpress 7 möglich ist. Für beide Programme ist Mac-OS X 10.4 Voraussetzung sowie mindestens ein Rechner mit G4-Prozessor. Sparen sollte man nicht am Arbeitsspeicher und mindestens 2 GB RAM installieren. Denn bei weniger Speicher muss – wie auf unseren Testrechnern mit 1 GB RAM – das Mac-OS den virtuellen Speicher bemühen und Daten aus dem Arbeitsspeicher auf die Festplatte auslagern, sobald mehrere Layouts und zusätzlich noch das eine oder andere Programm geöffnet ist.

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