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DVB-T-Sticks für USB 2.0

23.03.2007 | 12:04 Uhr |

Mit Equinux, Pinnacle und Terratec kommen neue Hersteller für DVB-T-Sticks in den Mac-Markt. Zeit für eine Bestandsaufnahme und einen Test der verfügbaren TV-Empfänger für digitales Fernsehen am Mac.

Wer noch vor ein paar Jahren analoges oder das damals noch in den Kinderschuhen steckende digitale Fernsehen (DVB) am Mac empfangen wollte, musste tief in die Tasche greifen, 300 Euro und mehr waren hierfür anzulegen.

Mittlerweile ist DVB der Testphase längst entwachsen, sowohl über Antenne (DVB-T) als auch über Satellit (DVB-C) und Kabel (DVB-C) lassen sich Programme digital am Mac empfangen und aufzeichnen. Neben Lösungen für mobile Macs (PC-Card-Slot und Express-Card-Slot) und für Desktop-Macs über Firewire gibt es heute eine große Auswahl an USB-Adaptern für den DVB-T-Empfang. Alle aktuellen Macs, aber auch ältere Modelle kommen mit einem USB-2.0-Anschluss, der auch gleich die nötige Stromversorgung für die DVB-T-Adapter bietet. Inzwischen liegt die DVB-T-Versorgung in Deutschland bei rund 80 Prozent, in vielen Gebieten reicht sogar eine Miniantenne, um das digitale Fernsehen zu empfangen.

Auch an der Preisfront hat sich aus Kundensicht vieles verbessert. Inzwischen kosten – je nach Ausstattung mit Hard- und Software – die DVB-T-Sticks für den Mac kaum mehr als die für Windows-PCs. Mit Equinux hat gerade der erste Hersteller die untere Preisgrenze mit 40 Euro definiert, neben dem Hersteller sind mit Pinnacle und Terratec zwei ebenfalls neue Player im Markt, die ihre in der Windows-Welt etablierten Sticks nun mit Mac-Software ausgestattet auch für uns anbieten.

Hardwareunterschiede

Ein einfacher DVB-T-Stick besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: einem Tuner, einem Demodulator sowie einem USB-Chip. Die Hersteller verbauen hier Komponenten unterschiedlicher Hersteller, für die sich – je nach Empfangsgebiet und Umgebungsbedingungen – verschiedene Leistungen messen lassen. Da die Ergebnisse aber je nach Umgebung variieren und nur messbar, aber kaum wahrnehmbar sind, können wir sie im Test vernachlässigen. Sämtliche getesteten Geräte bieten sehr guten Empfang und zeichnen die Sendungen ohne Probleme auf.

Letztlich entscheiden bei reiner Hardwarebetrachtung das Design und die Ausstattung. Einige Modelle etwa bieten einer im Lieferumfang enthaltenen Fernbedienung Unterstützung, andere verfügen über einen Standard-Koaxial-Stecker für den Antennenschluss oder regeln das über einen Adapter.

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