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Das Ferne so nah: Macwelt testet Superzoomkameras (1)

09.11.2005 | 15:30 Uhr |

Während die für viele immer noch teuren digitalen Spiegelreflexkameras ihren Siegeszug feiern, stehen Kompaktkameras mit hohem Zoombereich in ihrem Schatten. Zu Unrecht, wie unser Test zeigt.

Aufmacheroptik Superzoomkameras Vergleichstest
Vergrößern Aufmacheroptik Superzoomkameras Vergleichstest
Als Beispiel für den Zoom-Bereich der getesteten Kameras eine Bilderserie vom Dach des Verlages – mit Weitwinkel (1-fach Zoom, 36 mm Kleinbildbrennweite)…
Vergrößern Als Beispiel für den Zoom-Bereich der getesteten Kameras eine Bilderserie vom Dach des Verlages – mit Weitwinkel (1-fach Zoom, 36 mm Kleinbildbrennweite)…

Blumen und Bienen in Großaufnahme einfangen, gleich darauf zu einem Graureiher auf dem nächsten Kirchturm zoomen, bis er ebenfalls Bild füllend erfasst ist, das alles schaffen Kompaktkameras heute. Für eine solche Aufgabe muss der digitale Bilderfänger mit einem kräftigen Zoomobjektiv ausgestattet sein, denn der digitale Zoom geht bei steigender Vergrößerung immer mehr zu Lasten der Bildqualität. Wegen der großen Objektive eignen sich diese Kameras nicht für die Westentasche. Alle Testgeräte sind etwa so groß wie digitale Spiegelreflexkameras, wenn auch bis auf die massige Panasonic Lumix DMC-FZ30 leichter. Doch die Kameragröße ist beim Fotografieren und auch beim Filmen ein Vorteil, alle Kameras im Test liegen gut in der Hand und bieten jede auf ihre Weise ein komfortables Bedienkonzept.

…und mit dreifacher Zoom-Einstellung (entspricht 108 mm Brennweite)…
Vergrößern …und mit dreifacher Zoom-Einstellung (entspricht 108 mm Brennweite)…

Einzig der Menü-Schalter der Canon Powershot S2 IS stört in manchen Aufnahmesituationen, da er so weit rechts an der Kamerarückseite angebracht ist, dass man ihn manchmal versehentlich mit dem Daumenballen drückt. Dafür bietet die Canon-Kamera als einzige eine Direktwahltaste, der man eine Funktion zuweisen kann. So lässt sich beispielsweise flott der Weißabgleich ändern.

Wie beim Kameragehäuse sind auch die Bedienung der Kamerafunktionen und das Navigieren im Menü persönliche Geschmackssache. Wichtig ist, dass oft gebrauchte Funktionen schnell zur Hand sind. So gesehen sollte man die Kamera nach seinen Ansprüchen und nach dem Bedienkonzept wählen, sprich: vor dem Kauf in die Hand nehmen und probieren.

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