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iMovie 10: Schneller und komplett neu

21.11.2013 | 12:51 Uhr |

Mit seinem komplett neuen Aussehen und der gänzlich anderen Bedienung hat sich iMovie bei vielen keine Freunde gemacht. Zu Unrecht, denn das neue iMovie kann mehr, als es auf den ersten Blick scheint

Die erste auffällige Veränderung von iMovie ist die runderneuerte dunklere Optik. iMovie hat gegenüber seinem Vorgänger nun ein komplett neues Bedienkonzept. So ist der Theater-Modus eine Art privater Vorführraum, in dem sich künftig alle fertigen Videos versammeln und per iCloud auf allen Geräten wie iPad, iPhone und Apple TV verfügbar sind. Beim Gestalten eines fertig geschnittenen Films helfen 22 neue Themen für Filme und Trailer. Es reicht danach die Clips zu importieren und in die Zeitleiste zu ziehen und schon erscheinen professionell wirkende Einblendungen mit Titel, Regie und vielem mehr, die sich leicht noch anpassen lassen. Die neue Oberfläche ist dabei extrem zurückhaltend. Apple hat viele Leisten, Knöpfe und anderen Ballast über Bord geworfen. Die aufgeräumte Oberfläche macht es tatsächlich leichter, sich auf das Videomaterial zu konzentrieren. Das Schneiden und bearbeiten bestimmter Elemente wie Übergänge oder Einblendtitel gelingt in der neu gestalteten Zeitleiste noch intuitiver als im Vorgänger.

iMovie zeigt sich in der neuen Version so übersichtlich und einsteigerfreundlich wie noch nie.
Vergrößern iMovie zeigt sich in der neuen Version so übersichtlich und einsteigerfreundlich wie noch nie.

Aufgeräumter und einfacher

Statt Exportiert wird jetzt einfach auf den "Bereitstellen"-Knopf gedrückt, der Optionen für das neue Theater Youtube, Vimeo, Facebook und auch immer noch das Rendern in eine Datei bereit hält. Damit fällt das Kopfzerbrechen für Frameraten, Formate et cetera komplett weg und wer seine Filme ins Theater stellt, kann sich sicher sein, dass er sie auf allen seinen Apple-Geräten ansehen und zeigen kann. Das Schneiden selbst gelingt ebenfalls viel müheloser: Einfach in einen Clip klicken, mit gedrückter Maustaste einen Rahmen aufziehen und mit dem Plus-Knopf in die Zeitleiste einfügen. Wer ein Thema gewählt hat, muss sich nicht um Übergänge kümmern. Farbanpassungen und andere Korrekturen in Clips erledigt iMovie auf Knopfdruck. Entweder vollautomatisch mit einem Zauberstab, oder manuell. Genauso leicht entfernt man Verwacklungen oder Farbstiche. Die Korrekturwerkzeuge sind intuitiv und reichen für die typischen Korrekturen locker aus.
Nicht alle Funktionen vom alten iMovie kann man jedoch nutzen. So ist die wohl kaum bekannte Funktion von der Vorgänger-Version, mit der man Bilder und Videoclips automatisch an Beat-Marker ausrichten kann, nun gestrichen.
 

Mit wenigen Klicks und ohne Kopfzerbrechen veröffentlicht iMovie die fertigen Filme
Vergrößern Mit wenigen Klicks und ohne Kopfzerbrechen veröffentlicht iMovie die fertigen Filme
Die Themen verpassen jedem Projekt fast vollautomatisch eine hübsche Optik.
Vergrößern Die Themen verpassen jedem Projekt fast vollautomatisch eine hübsche Optik.

Empfehlung iMovie

iMovie steht die Aufräumaktion besonders gut. Insgesamt funktioniert das Schneiden und Organisieren von Clips viel flüssiger und intuitiver. Das Theater ist eine gute Idee, um die Ausgabe für den Hausgebrauch und die Übertragung auf alle Geräte zu vereinfachen. iMovie wandelt sich damit langsam von einem ehemals reinen Schnittprogramm mehr zur Allround-Zentrale für Videos - so wie es iPhoto für Fotos schon ist.
 

iMovie: Das ist neu

- Oberfläche stark vereinfacht
- Schnellfreigabe für einfaches Veröffentlichen
- Theater Modus als privater Vorführraum mit iCloud-Anbindung
- 22 neue Themen für Filme und Trailer
- Korrekturen für Farben und verwackelte Clips

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