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Der Walkman ist zurück - als Handy

21.11.2005 | 12:02 Uhr |

Immer mehr Handys bieten immer mehr Unterhaltung. Neben dem Motorola Rokr E1 mit integriertem iTunes-Client buhlen insbesondere die neuen Walkman-Handys um die Aufmerksamkeit von mobilen Musikfreunden. Macwelt hat die zwei Sony-Ericsson-Modelle W800i und W550i getestet.

Walkman Handy abstract - W800
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Sony Ericsson W550i
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Walkman is back! Nachdem Sony vom Erfolg des iPod und anderer MP3-Player von Apple & Co überfahren worden ist, kommt die Marke Walkman jetzt zurück, und zwar in den Mobiltelefonen von Sony Ericsson. Zwei Modelle bietet das japanisch-schwedische Joint Venture zur Zeit an, mit dem W900i kommt Anfang 2006 ein drittes, UMTS-taugliches Gerät auf den Markt. Das W800 sowie das neue, günstigere W550i hat die Macwelt schon testen können.

Ein alter Bekannter

Sony Ericsson W800i – eigentlich bloß eine Modellvariante des K750i.
Vergrößern Sony Ericsson W800i – eigentlich bloß eine Modellvariante des K750i.

Das W800 ist ein „alter“ Bekannter, ist es doch nahezu baugleich mit dem „Kamerahandy“ K750i, das wir bereits getestet haben. Identisch sind die Maße, die für ein Mobiltelefon sehr gute Digitalkamera mit zwei Megapixel und Autofokus, die gute iSync-Unterstützung für den Abgleich mit iCal und dem Adressbuch. Auch das W800 ist für Business-Zwecke sehr gut einsetzbar und arbeitet via Infrarot und Bluetooth als Funkmodem der GPRS-Klasse 10. Stellt sich die Frage, worin unterscheiden sich die Modell überhaupt?

Das K750i – die Mutter der Walkman-Handys.
Vergrößern Das K750i – die Mutter der Walkman-Handys.

Im Gegensatz zum K750i, das in schwarz und silber erhältlich ist, und der taubenblauen Design-Variante D750i (in Deutschland bei T-Mobile), ist das W800i in der Farbkombination cremeweiß-ornage bunt und auffällig. Überdies ist die Verarbeitung des Gehäuses besser, bei der Bedienung tritt das vom K750i bekannte Knarzen nicht mehr auf, dafür sind die Tasten eine Kleinigkeit schwergängiger und ungünstiger vom Druckpunkt. Vorteil aber für das W800 bei der Linsenabdeckung: Wie beim D750i ist sie über einen Schalter zu bewegen. Die Abdeckung beim K750i ist als Schieber ausgelegt, der deutlich über das Gerät ragt und in einer Hosentasche an einer losen Naht auch hängen bleiben kann.

Im Lieferumfang des rund 380 Euro (Straßenpreis, ohne Vertrag) teuren Geräts – auch das ist ein Unterschied – befindet sich ein Memory Stick Duo mit satten 512 MB. Damit hat das W800i dieselbe Kapazität wie ein kleiner iPod Shuffle. Der zahlungskräftige Musikhörer kann sie mit weiteren Sticks, die im Portemonnaie weniger Platz wegnehmen als ein Zwei-Euro-Stück, nahezu unbegrenzt erweitern (bis zu 2 GB pro Stick). Und den Akku tauschen kann er auch…

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