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Der norwegische Kandidat

22.04.2005 | 13:33 Uhr |

Die norwegische Browserschmiede Opera stellt Version 8 ihres gleichnamigen Internetprogramms vor. Ein erster Blick auf die Safari-Alternative.

Fast alle Internet-Surfer haben sich mittlerweile an kostenlose Internet-Browser gewöhnt. Safari und Internet Explorer sind bei Windows und Mac-OS X bereits mit dabei und auch der Sympathieträger Firefox ist kostenlos.
Opera ist dagegen eine kommerzielle Software, die sich seit zehn Jahren als Alternative zum Internet-Explorer behauptet hat. Ursprünglich schätzte man das Programm als flinken und leichtgewichtigen Browser, mittlerweile hat der Webseitenbetrachter mehr Funktionen zu bieten als Firefox und Safari zusammen. Trotz eines Dateiumfangs von knapp 5 MB beinhaltet der Browser etwa ein brauchbares E-Mailprogramm mit Rechtschreibprüfung, Newsgroup- und IMAP-Unterstützung, einen RSS-Reader und ein Notizbuch.

Die Besonderheit von Opera sind schon immer intelligente Spezialfunktionen gewesen. So ist die Firma Opera der eigentliche Erfinder des "Tab-Browsing", bei dem neue Browserfenster als Unterinstanzen eines offenen Fensters geöffnet werden. Eine interessante Spezialfunktion sind auch die so genannten Mausgesten. Statt etwa über einen Menübefehl zur zuletzt aufgerufenen Seite zu navigieren, bewegt man seinen Mauszeiger mit gedrückter rechter Maustaste nach links. Einzigartig ist auch die Vollbildansicht bei der die aufgerufene Webseite den ganzen Bildschirm ausfüllt.

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