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Die neuen iMacs im Macwelt-Testlabor

17.08.2007 | 15:11 Uhr |

Diesmal lag die Gerüchteküche gar nicht so falsch. Die neuen iMacs sind da, und ja: sie haben ein Gehäuse aus Aluminium. Dazu eine edle Displayabdeckung aus Glas. Doch auch die inneren Werte hat Apple kräftig aufpoliert. Ein erster Testbericht aus dem Macwelt-Labor.

Es ist schon erstaunlich, alle Kollegen und Mitarbeiter, die den neuen iMac während unserer Testphase zufällig einmal zu Gesicht bekommen haben, bleiben erstaunt stehen, um sich das Schmuckstück näher anzusehen. Und schick ist er wirklich, daran gibt es keinen Zweifel. Vergleicht man das Alu/Glas-Design mit dem weißen Kunststoff des Vorgängermodells, erscheint letzteres richtig fad und bieder.

Das Gehäuse der neuen Alu-iMacs ist zudem noch einmal deutlich flacher als beim ohnehin schon sehr flachen Vorgänger. Der Aluminiumrahmen des 20-Zoll-Modells ist gerade einmal 2,3 Zentimeter tief. Das ist weniger als ein zugeklapptes Macbook Pro hoch ist. Zwar wölbt sich die aus schwarzem Kunststoff bestehende Rückseite noch einmal etwa zwei Zentimeter nach außen, doch der schlanken Optik schadet das nicht, im Gegenteil, von der Seite aus betrachtet wirkt der iMac dadurch dynamisch und mit jugendlichem Schwung.

Das Design der Frontseite erinnert auf den ersten Blick an edle High-End-Fernseher und das ist mit Sicherheit von Apple so gewollt. Denn besonders das 24-Zoll-Modell kann man sich sehr gut in einem modern eingerichteten Wohnzimmer als Ersatz für einen Fernseher vorstellen. Mit dazu bei trägt der schwarze Rand um das Display, das nun hinter einer – laut Apple – speziell entspiegelten Glasscheibe liegt. Das wirkt zunächst edel, doch die Scheibe spiegelt deutlich mehr als die aufgerauten Displays der Vorgängergeneration. Man sollte beim Aufstellen der iMacs darauf achten, keine Lichtquellen direkt im Rücken zu betreiben sonst stören die Spiegelungen zu sehr.

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