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Test Nikon Coolpix S8200

04.11.2011 | 14:52 Uhr |

Mit ihrem 14fach-Zoomobjektiv, der Full-HD-Videofunktion und dem schnellen Serienbildmodus richtet sich die Nikon Coolpix S8200 an anspruchsvolle Anwender.

Der drei Zoll große Bildschirm nutzt üppige 921 000 Pixel. Der größte Schwachpunkt der Nikon Coolpix S8200 ist allerdings das deutlich sichtbare Bildrauschen. Bereits bei ISO 100 sind Bildfehler erkennbar. Der Dynamikumfang der 16-Megapixel-Kamera ist mittelmäßig, bei kontrastreichen Motiven verschwinden Details in den Lichtern und Schatten. Auch die Anzahl der Helligkeitsstufen zwischen den hellen und den dunklen Bildbereichen ist eingeschränkt. Die Auflösungsmessung absolvierte die Nikon Coolpix S8200 dagegen gut.

Auf eine Blenden- und Zeitvorwahl sowie ein manueller Modus muss man verzichten. Allerdings sind diese Funktionen in dieser Preisklasse nicht üblich. Die Nikon Coolpix S8200 braucht zwischen zwei Aufnahmen zu lange, bis sie wieder einsatzbereit ist. Der Grund dafür ist die Bildvorschau, die sich nicht abschalten lässt und die die Kamera für über eine Sekunde blockiert. Unhandlich ist auch der Popup-Blitz, der an der linken oberen Ecke des Kameragehäuses untergebracht ist. Wurde er einmal gelöst, lässt er sich nur durch Ausschalten der Kamera wieder einfahren.

Empfehlung

Die Nikon Coolpix S8200 hält nicht, was ihr hochwertiges Äußeres und die technischen Daten versprechen. Zwar stellten die Tester eine hohe mittleren Wirkungsgrad fest. Gegen das starke Bildrauschen, den nur durchschnittlichen Dynamikumfang und die fehlenden Halbautomatiken kommt das jedoch nicht an.

Coolpix S8200
Vergrößern Coolpix S8200
© Nikon
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