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Dreamweaver CS3 Beta

05.04.2007 | 12:20 Uhr |

Adobe Golive wird nicht weiter entwickelt. Wer künftig einen HTML-Editor von Adobe kauft, erhält Dreamweaver. Im Test mit einer Vorabversion von Dreamweaver CS 3 zeigt die Software viele gute Seiten. Dennoch müssen sich die Anhänger von Golive im Klaren sein, dass der Umstieg nicht einfach wird.

Adobe hat klar die Designer von Internetseiten im Visier, die ihre Seiten so aufbereiten, dass sie am Handy lesbar sind. Mit Dreamweaver CS 3 und dem Neuzugang Adobe Device Central wird viel Handarbeit für diese Designaufgabe überflüssig.

Falls es jemand noch nicht gemerkt hat: Angesagt im Internet sind Flash-Animationen, schönes Design mit CSS sowie Seiten, die sich auf Mobiltelefonen lesen lassen und Javascript mit XML-Daten (oder kurz: „Ajax“). Entsprechend liest sich die Liste der Neuerungen in Dreamweaver CS 3 und in Flash CS 3; beide sind Bestandteil der neuen Paketangebote von Adobe.

Cascading Style Sheets gehören seit etwa zehn Jahren zum Internet-Design. Das heißt, dass die ärgsten Kinderkrankheiten längst beseitigt sind. Und für das ungeliebte CSS-Stiefkind, Microsoft Internet Explorer, kennt man inzwischen Tricks, um dessen Fehler und Schwächen bei der CSS-Verarbeitung auszugleichen. In Dreamweaver finden sich zwei Neuerungen, die das CSS-Design erleichtern: „code hints“ und „browser validation“.

Prüfberichte für CSS-Design

Ersteres erzeugt Kommentare im HTML- und CSS-Code, die auf Besonderheiten hinweisen (unter anderem die bekannten Schwächen von Internet Explorer). Letzteres zeigt einen Prüfbericht, der die HTML-Seite nicht an den Internet-Standards misst, sondern an den Darstellungsmöglichkeiten der Browser. Wenn ein bestimmtes Element beispielsweise in Version 1.5 von Safari Schwierigkeiten macht, zeigt der Prüfbericht das unter einer entsprechenden Überschrift. Die bisher übliche Validierung der Internet-Standards ist zusätzlich aktivierbar.

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