988330

Drumagog 4

01.02.2007 | 12:55 Uhr |

In den Plug-in-Formaten VST, RTAS oder AU gibt es Drumagog. Es ersetzt schlechten Sound in Audiomaterial durch einen Samplesound.

Hierfür bietet das Tool eine Bibliothek, die in einem Browser im Hauptmenü dargestellt ist. Im Pop-up lässt sich das jeweilige Instrument wählen. Auch eigene Samples in den Formaten AIFF, WAV und SDII lassen sich nutzen. Das vorhandene Audiomaterial dient als Triggersignal. Hierbei wird es komplett ersetzt oder mit dem neuen Sound gemischt. Sowohl das Timing als auch die Dynamik des Originals bleiben vollständig erhalten. Klickt man im Hauptmenü auf den Button „Visual“, lassen sich die Triggerschwelle und die Auflösung des ausgelesenen Audiomaterials simpel grafisch manipulieren. Sind die Instrumente als Loop auf einer Audiospur vorhanden, bietet Drumagog den Stealth-Mode. Hier kann man die Triggerschwelle so wählen, dass nur das gewünschte Instrument ersetzt wird. Auch für den Live-Einsatz ist Drumagog optimiert, um beinahe latenzfrei als Drummodul zu fungieren. Zu guter Letzt lässt sich das Plug-in als Midi-Instrument oder als Midiwandler einsetzen.

Fazit

Drumagog ersetzt effektiv schlechtes Audiomaterial. Seine Bibliothek bietet produktionstaugliche und gute Sounds. Auch ungeübte Anwender erzielen gute Ergebnisse. Dem Profi eröffnen sich über die vielen bereitgestellten Parameter sehr viel mehr Möglichkeiten. Auch der Preis ist angemessen. ps/tf

Wertung

Note: 1,4 sehr gut

Vorzüge gute, sinnvoll geglie-derte grafische Oberfläche, einfache Handhabung, sehr gute Ergebnisse, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile keine

Alternative keine

Preis € (D) 290, € (A) 300, CHF 398

Technische Angaben

Systemanforderungen: Host-Applikation (zum Beispiel Cubase, Logic oder Pro Tools); Mac-OS 9 oder Mac OS-X (Pro Tools nicht Mac-OS 9)

Info Wave Machine Labs

0 Kommentare zu diesem Artikel
988330