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Eigene Datenbanken erstellen mit Records 1.0

08.03.2015 | 09:00 Uhr |

Für einfachere Aufgaben ist die Datenbanksoftware Records gemacht. Besonders schnell und einfach kann man ohne Vorkenntnisse Eingabemasken erstellen. Doch einiges fehlt der ersten Version noch.

Die modern gestaltete Datenbanksoftware Records ist eher für einfache Aufgaben wie eine DVD-Datenbank, eine Rezeptsammlung oder einen Zettelkasten geeignet. Grundlage der Datenbanksoftware ist die Technologie Core Data , mit den teuren Konkurrenten Filemaker und Microsoft Access kann sie nicht mithalten. Schnell und bequem erstellt man über die englischsprachige aber einfach bedienbare Oberfläche eine maßgeschneiderte Eingabemaske. Vierzehn Feldtypen wie Textfeld, Bild-Ansicht, Popup-Button und Weblink kann man aus einer Liste auswählen und auf einer Formularseite frei positionieren. Auch mehrere Seiten werden unterstützt, Positionierungshilfen sorgen bei der Erstellung für eine saubere Ausrichtung der Elemente.

Wer möglichst unkompliziert eine einfache, kleine Datenbank erstellen möchte, findet mit Records eine interessante Lösung. Noch fehlen der ersten Version aber einige durchaus nützliche Funktionen.
Vergrößern Wer möglichst unkompliziert eine einfache, kleine Datenbank erstellen möchte, findet mit Records eine interessante Lösung. Noch fehlen der ersten Version aber einige durchaus nützliche Funktionen.

Ein Wechsel zwischen Layout- und Eingabemodus ist nicht nötig: Ist beispielsweise später ein Textfeld zu klein, kann man die Größe einfach für die ganze Datenbank ändern. Sperren kann man die Editierbarkeit durch ein Schlosssymbol. Die Formulare bieten für Büroaufgaben recht praktische Vorlagen, so kann man per Kalender-Formular schnell ein Datum eingeben, Ausklappmenüs blenden vorgegebene Listen wie Ereignisse, Währungen, Ziffern und Kreditkarten ein. Das Anlegen einer eigenen Liste gelang leider nicht. Für das Durchsuchen der Einträge stellt das Tool eine simple Volltextsuche bereit, komplexere Abfragen stehen bisher nicht zur Verfügung. Über sechs so genannte Themes kann man das Design der Datenbank ändern, genau genommen ändert man aber nur die Farbgebung. Layout und Schriften bleiben immer identisch. Schade: Auf den Import- und Export von Daten muss man verzichten. Insgesamt wirkt die aktuelle Version auf uns noch etwas unfertig, kommenden Versionen sollen aber noch mehr Funktionen bekommen. So erhält erst die kommende Version 1.1 eine Tabellenansicht.

Empfehlung Datenbank-App Records

Auch ohne viel Vorkenntnisse erstellt man mit Records ansehnliche Datenbanken, gibt es hier doch nach der Einstellung von Bento eine echte Marktlücke. Schwächen zeigt die Software aber beim Export und Import, eine iOS-Version gibt es ebenfalls nicht. Aktuell wirkt die Software auf uns noch etwas unvollständig.

Records

Pushpopcorn, www.pushpopcorn.com

Preis:  29 €

Leistung (50%)   3,0

Ausstattung (30%)   3,0

Bedienung (10%)    2,0

Dokumentation (10%)    2,0

Vorzüge: Einfache Bedienung, schnelle Erstellung einer Eingabemaske

Nachteile: Kein Import oder Export, schwache Suchfunktion

Alternativen: Ninox , Filemaker

Ab OS X 10.10

2,8 Note: befriedigend

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