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Star Trek - Kampf mit der iPhone-Enterprise

14.05.2009 | 11:11 Uhr |

Passend zum Kinostart des Trekkie-Prequels gibt es Star Trek als iPhone-Spiel. Als Oberkommandeur führen Sie die USS-Enterprise in klassischer Vertical-Scroller-Manier gegen allerlei außerirdische Bedrohungen.

Star Trek gefecht
Vergrößern Star Trek gefecht

Anlässlich der neuesten Kinoabenteuer des wohl bekanntesten fiktiven Raumschiffes unseres Planeten erhebt Paramount Sie zur ausführenden Gewalt der "Vereinigten Föderation der Planeten". Dazu steuert man die Enterprise in dem actionorientierten Weltraumshooter durch zwölf Missionen, gegen vier extraterrestrische Spezies. Um der wachsenden gegnerischen Übermacht Paroli bieten zu können, rüsten Sie ihr Schiff im Laufe der Kampagne immer weiter mit verdienten Missionspunkten auf.

Gelungene Umsetzung

Das gewählte Spielprinzip ist ein Klassiker bekannt aus den Kindheitstagen virtueller Spiele. Die automatisch aus vollen Rohren schießende Enterprise bahnt sich ihren Weg durch unzählige Gegner, Asteroidenfelder oder Schiffswerften, Ihnen fällt die Steuerung dabei zu. Eben diese ist hier vorbildlich gelöst. Zur Auswahl stehen dem Kapitän drei verschiedene Arten der Kommandogebung. Klassisch im Spielhallendesign mit eingeblendetem Joystick, oder der neuen Technik huldigend, per Neigungssensor. Die dritte Art der Steuerung, die weitaus präziseste, funktioniert per Berührung des Touchscreens.

Das Auftreten ist der Spielmechanik angepasst schnell, bunt und mit stimmigen, im Weltraum gut hörbar umherzischenden Lasergeschoßen untermalt.

Kurz und wenig Tiefgang

Mit einer Storyline, mit dem Tiefgang, den Fans der Serie gewohnt sind, kann in einem Arcadespiel nicht gedient werden. Aber etwas mehr Ummantelung als gelegentlich aufploppende Gesichter der Crew, die ein Asteroidenfeld oder ausfallende Triebwerke ankündigen, ist kein Ding der Unmöglichkeit. Die Missionen sind aber so abwechslungsreich gestaltet wie es in einem Programm dieser Art möglich ist. Das "Tuning" des Raumschiffes dient hierbei als Langzeitmotivation, um so auch den letzten Bonuspunkt, für zusätzliche Missionsziele, einzuheimsen.

Dieses mehrmalige Bewältigen von Einsätzen ist auch dringend nötig, sonst ist der Spielspaß schneller verflogen als die Enterprise bei Überlichtgeschwindigkeit. Die zwölf Hauptziele der Missionen sind selbst im hohen Schwierigkeitsgrad (=manuelles Schießen) innerhalb höchstens einer Stunde vollbracht. Das Spiel ist auf jeden Fall ein großes Vergnügen für alle die nach schneller Action für zwischendurch suchen. Eingefleischte Trekies mögen etwas enttäuscht sein, da die Umsetzung nur oberflächlich mit der Thematik übertüncht wurde, um so auf der Welle zum derzeitigen Kinofilm mitzuschwimmen.

Link: iPhone-Apps im Test

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