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Test Einzugsscanner Fujitsu Scansnap S1300

08.07.2010 | 19:30 Uhr |

Will man häufig gedruckte Vorlagen digitalisieren und als durchsuchbare PDFs speichern, hilft ein spezieller Scanner wie der Scansnap S1300.

Der Einzugsscanner Scansnap S1300 wandelt Vorlagen in PDF-Dateien oder JPEG-Bilder um. Die Stromversorgung erfolgt über ein Netzteil oder alternativ über ein spezielles USB-Kabel. Dann verdoppeln sich die Scanzeiten jedoch. Neben der Scansoftware wird eine abgespeckte Version von Abby Fine Reader zur Texterkennung mitgeliefert, um den Text dem PDF zu hinterlegen oder in ein Worddokument umzuwandeln. Auch die Übergabe von Tabellen an eine Excel-Datei ist möglich, wozu man aber nur einfach gestaltete Tabellen verwenden kann. Außerdem liegt eine ältere, nur unter Rosetta funktionierende Version von Cardiris zum Erfassen von Visitenkarten bei. Diese Daten lassen sich unter anderem an das Adressbuch übergeben.

Der Scanner erfasst Vor- und Rückseite der Vorlagen gleichzeitig und verfügt über einen Mehrfacheinzug für maximal zehn Blätter. Für zehn doppelseitig bedruckten Graustufenseiten (Laserausdruck von Macweltartikeln) benötigt er knapp zwei Minuten, für fünf einseitige, farbige Seiten knapp eine Minute (jeweils ohne Texterkennung).

Die Qualität der gescannten PDFs ist gut, auch Seiten mit gelblichem Papier oder Zeitungsausschnitte bereiten keine Probleme. Als Bildscanner sollte man das Gerät aber nicht nutzen, die Qualität ist nur für Dokumentationszwecken ausreichend. Die Texterkennung von Abby Fine Reader ist gut, wenn auch nicht fehlerfrei. Komplexere Layouts an Word zu übergeben ergibt wenig Sinn, da dann die Texte nicht immer zusammenhängend sind und etliche Nacharbeit erforderlich ist.

Empfehlung

Der Fujitsu Scansnap S1300 ist eine empfehlenswerte Anschaffung, wenn man gedruckte Vorlagen als PDF erfassen und mit dem Text hinterlegen möchte, um sie durchsuchbar zu machen.

Scansnap S1300M
Vergrößern Scansnap S1300M
© Fujitsu
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