956108

Epson Stylus Photo R2400 und HP Photosmart Pro B9180

26.09.2006 | 14:45 Uhr |

Für professionelle Fotoabzüge in einer Qualität wie aus dem Fachlabor braucht man einen geeigneten Tintenstrahl-drucker und Fine-Art-Papiere. Wir testen zwei Vertreter der A3-plus-Klasse erstmals mit dem aufwendigen Testver-fahren DC-Tau-Print.

Zum Test laden wir den Epson Stylus Photo R2400 und den Photosmart Pro B9180 von Hewlett-Packard. Während Epsons Drucker bereits ein Jahr auf dem Markt ist, bekommen wir den Photosmart Pro B9180 als erstes Testgerät in Deutschland geliefert. Darüber hinaus gibt es in der A3-plus-Klasse momentan kein entsprechendes Angebot an Fine-Art-Druckern. Canon hat zwar den Pixma i9950 im Programm, er arbeitet aber nicht mit verschiedenen Schwarzfarben, die speziell für den qualitativen Schwarz-Weiß-Druck gebraucht werden.

Eine zweite Anforderung an Fine-Art-Drucker sind langzeitstabile Ausdrucke. Dazu müssen zum einen die Tinten speziell konstruiert sein, zum anderen benötigt man entsprechende langzeitstabile Druckmedien. Epsons Drucker verwendet die Ultrachrome-K3-Tinten. K3 steht für die drei verwendeten Schwarzfarben, bestehend aus zwei Grauabstufungen und eine voll deckende Schwarzfarbe. Letztere gibt es als Photo Black für Glanzpapiere und als Matte Black für matte Papiere. Man bekommt also insgesamt vier Schwarzfarben mit dem Drucker geliefert, muss aber je nach Medium die Vollschwarzfarbe tauschen, was mit zusätzlichem Tintenverbrauch verbunden ist.

Hewlett-Packards B9180 Vivera-Tintensatz hat nur eine Grau-Tinte, dafür kann das Gerät beide Vollschwarzfarben für Glanz- und Mattpapiere gleichzeitig verwenden. Beide Drucker nutzen Pigmenttinten, die Tintenart, mit der überhaupt erst eine Langzeitstabilität erreichbar ist. Sowohl die Ultrachrome-K3-Tinten wie die Vivera-Tinten kommen auch in professionellen Large-Format-Druckern zum Einsatz.

Preisvergleich: Epson Stylus Photo R2400 , HP Photosmart Pro B9180

0 Kommentare zu diesem Artikel
956108