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Erste Testergebnisse des Macbook Pro

28.02.2006 | 17:12 Uhr |

Heute hat uns das erste Macbook Pro erreicht. In Sachen Rechenleistung gibt es keine Überraschungen, dafür ist das Display klar besser als bei den Vorgängern.

Macbook pro
Vergrößern Macbook pro
© Apple

Update vom 3.4.2006: hier gibt es die detaillierten, finalen Ergebnisse des Tests aus Macwelt 5/2006, Seite 41!

Unsere Benchmark-Ergebnisse korrespondieren gut mit den Werten der Intel-iMacs (siehe Test in Macwelt 3/2006, Seite 24, oder hier ). Beide Systeme benutzen weit gehend identische Hardware. Das 2-GHz-Macbook-Pro ist dabei in verschiedenen Tests etwas langsamer als der gleich schnell getaktete iMac. Das liegt zum großen Teil an der internen Festplatte. Beide arbeiten mit Serial-ATA-Platten, aber die 3,5-Zoll-Platte im iMac liefert deutlich höhere Transferraten, als die 2,5-Zoll-Platte im Macbook Pro.

Im Vergleich zu den G4-Powerbooks bringt das Macbook Pro in den meisten Bereichen deutlich mehr Leistung. Ganz extrem ist das in Garageband zu spüren. Wir ermitteln die gleichzeitig möglichen Audiospuren, wobei wir in jeder Spur ein extrem rechenintensives Softwareinstrument (Angelic Organ) mit Hall- und Echoeffekten benutzen. Während das schnellste G4-Powerbook bereits bei zwei Spuren das Handtuch wirft, spielt das Macbook Pro volle 11 Spuren ohne Hänger ab. Auch beim 3D-Rendern mit Cinebench 9.5 erreicht das Macbook fast die vierfache Leistung des alten Powerbook.

Anders sieht das jedoch bei Programmen aus, die noch nicht als Universal Binary vorliegen. Unsere Tests mit Photoshop 7 und Xpress 6.5 zeigen, dass das G4-Powerbook hier noch klar vorne liegt. Erst wenn diese Programme an den Intel-Chip angepasst sind, dürfte sich das ändern. Das trifft auf alle Programme zu, die derzeit noch unter der PPC-Emulation (Rosetta) laufen.

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