948698

Erste Testergebnisse zu Apples Kleinem

06.03.2006 | 13:02 Uhr |

Vergangenen Dienstag hat Apple auf dem Special Event in Cupertino den neuen Mac Mini mit Intel Core vorgestellt. Bei unseren amerikanischen Kollegen hinterlässt der Nachfolger der G4-„Keksdose“ einen gemischten Eindruck, auch wegen der Grafikleistung.

Beide Modelle des neuen Einsteiger-Macs konnte Jim Galbraith, Testcenter-Chef bei unserer US-Schwester Macworld, bereits testen : das 640-Euro-Modell mit Intel Core Solo-Prozessor und das Doppelkern-Modell mit 1,66-GHz-Doppelkernprozessor und Superdrive für 849 Euro. Ambivalente Ergebnisse ermitteln die Kollegen: Die Performance bei Intel-nativen Programmen ist gut, beim teureren Core Duo-Modell spürbar besser – beim Betrieb von nicht angepasster Software über die Power-PC-Umgebung Rosetta wie Photoshop sind aber deutlich Schwächen festzustellen.

So ist es nicht überraschend, das die „alten“ Minis mit G4-Prozessor im Leistungsvergleich bisweilen die Nase vorn haben, im Photoshop-Test liegt der Mac Mini Single Core weit abgeschlagen gegen die Konnkurrenz von iMac, Mac Book Pro und eben den G4-Minis. Aber auch bei nativer Software ist der Mac Mini Single Core kein Geschwindigkeitswunder und braucht beim MP3-Encodieren mit iTunes rund 90 Prozent mehr Zeit als der größere, teurere Bruder.

0 Kommentare zu diesem Artikel
948698