1915287

Pünktlich zum Start der neuen Saison

F1 2013 Classic Edition im Test für OS X

15.03.2014 | 13:00 Uhr |

Wie in der realen Vorlage mussten wir auch beim Test zu F1 2013 auf große Neuerungen verzichten, dafür schickt uns Codemasters mit Formel-1-Legenden der 80er und 90er Jahre zurück auf den Asphalt.

Die ersten Testfahrten waren für den vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel wenig erfreulich, konnte Ihm sein Red-Bull-Team bislang noch kein wirklich funktionierendes Auto in die Garage stellen. Vor allem die vielen Regeländerungen hinsichtlich der neuene V8-Turbomotoren sorgen bei den Teams für Kopfzerbrechen. Aber Gott sei haben Feral und Codemasters ein Einsehen und bringen pünktlich zum Start der neuen Saison das Spiel zur F1-Serie des Vorjahrs auf den Mac.

© 2015

Dieser Artikel stammt von unserem Schwestermagazin Gamestar. Dort erfahren Sie alles, was Sie über Spiele, Hardware und Gaming-Peripherie wissen müssen.

Neben den aktuellen Fahrern, Teams und Parcours des vergangenen Jahres haben die Entwickler aber noch ein Schmankerl für alteingesessene F1-Fans parat: den Classic-Modus. Hier können Sie in die legendären Cockpits von Legenden wie Niki Lauda, Alain Prost, Mario Andretti oder Damon Hill steigen und auf einigen berühmten, aber nicht mehr im Rennkalender befindlichen Kursen wie Jerez, Imola oder Brands Hatch Ihre Runden drehen. Abseits der Retro-F1 gibt's in F1 2013 allerdings nicht viel Neues zu vermelden: Codemasters bringt den Grand-Prix-Modus zurück ins Spiel, erlaubt nun Rennen in Originallänge und dreht ein paar Stellschrauben.

Pflicht-Einstieg

Statt gleich mit Vettels RB9 loszudonnern, werden wir von F1 2013 zunächst in den Young Drivers Test geschickt. Da lernen wir dann also erst mal das Bremsen, Beschleunigen und wie wir die Gangschaltung bedienen. Bis hierher muss jeder den Test absolvieren. Danach nur noch, wer den »zurück ins Hauptmenü«-Knopf übersieht. Oder wer den Karrieremodus starten will: Denn den gibt's nur für Spieler, die mindestens Tag 1 der Veranstaltung abgeschlossen haben.

Dass die Macher den Young Driver's Test, der in der echten Formel 1 dem Nachwuchstraining und zum Experimentieren mit den F1-Flitzern dient, um einige, in diesem Fall optionale Kapitel erweitert haben, ist durchaus löblich. Denn als Tutorial taugt dieser Spielabschnitt, gerade Einsteiger finden sich dadurch besser in der Formel 1 ein, aber als Pflichtprogramm für Spieler mit Vorkenntnissen nervt er ziemlich.

Auf dem Programm stehen neben den bereits erwähnten Bremsübungen etwa Tests bei Nässe und zum Reifenverschleiß. Dass wir in F1 2013 in Abu Dhabi auf dem Yas Marina Circuit unsere Testrunden drehen, während der echte Young Drivers Test 2013 in Silverstone stattfand, ist eine kleine Randnotiz, an der wir uns nicht weiter aufhängen wollen.

Vollgas

Nach wie vor ist es vergleichsweise einfach, einen ganzen Haufen Konkurrenten in der Kurve zu überholen.
Vergrößern Nach wie vor ist es vergleichsweise einfach, einen ganzen Haufen Konkurrenten in der Kurve zu überholen.

Das Fahrverhalten der Boliden hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Muss es auch nicht: Die Wagen fahren sich nach wie vor sowohl mit dem Controller als auch mit dem Lenkrad glaubwürdig und sind je nach eingestellter Schwierigkeitsstufe und damit zugeschalteten Fahrhilfen leichter oder schwieriger zu bändigen. Dem Anspruch einer knallharten Simulation wird F1 aber auch 2013 nicht gerecht. Selbst mit dem zusätzlichen Schwierigkeitsgrad (nun gibt es derer fünf), der tatsächlich für mehr Herausforderung sorgt, wird der Titel nicht zur Hardcore-Sim.

Ein kleiner Nachteil: Computergesteuerte Gegner lassen sich in Kurven viel zu einfach überholen. Und das obwohl Codemasters die künstliche Intelligenz und die Regelauslegung auch dieses Jahr wieder leicht überarbeitet hat. Gegner fahren teilweise immer noch sehr aggressiv, was durchaus zu Unfällen führen kann. Und - auch wenn es nicht mehr ganz so häufig passiert - für nicht selbst verschuldete Unfälle werden wir von der Rennleitung immer noch ab und an belangt. Nicht gut!

Reifenwahl

Thema Nummer Eins bei der Formel 1 sind seit einigen Jahren die Reifen. Nachdem das Tanken bei Boxenstops verboten wurde, brauchte man etwas, was Rennen für den Zuschauer spannender und für die Teams unberechenbarer machen sollte. Pirelli, der aktuelle Reifenlieferant der Formel 1, hat genau für diesen Zweck schnell abbauende Reifen im Sortiment.

Hübsch: Trotz veralteter Engine sieht F1 2013 hier und da echt gut aus. Vor allem nachts. Bei Regen.
Vergrößern Hübsch: Trotz veralteter Engine sieht F1 2013 hier und da echt gut aus. Vor allem nachts. Bei Regen.

Die Pneus verlieren also permanent Gummi und damit Grip, müssen also alle paar Runden gewechselt werden. Auch die Reifenart spielt eine Rolle, denn während etwa die Sorte Supersoft sofort auf Betriebstemperatur ist, dafür aber schneller verschleißt, halten die Harten eine halbe Ewigkeit, brauchen dafür aber auch einige Runden, bis sie eine optimale Performance liefern.

Eine große strategische Komponente also, die Reifenwahl in der Formel 1. Und Codemasters greift das Thema im Spiel sehr gut auf: Wir dürfen uns nun vor einem Rennen, Qualifying und Training für eine Reifenart (weich, hart, Intermediate für feuchtes Wetter und Regenreifen) entscheiden.

Der Computer trifft eine Vorauswahl, wir reichen bei Bedarf ein Veto ein und entscheiden uns für eine andere Reifenmischung. Welche Pneus wir aufziehen, macht sich im Rennen durchaus bemerkbar: Die genannten Eigenschaften werden nämlich realistisch simuliert.

Haben wir etwa eine Bereifung mit weicher Mischung , kommen wir gleich zu Rennbeginn mit sehr hoher Geschwindigkeit um die Kurven, ohne ins Schleudern zu geraten. Ziehen wir hingegen Hart auf, müssen wir uns erst einfahren, bis wir annährend so sehr Pushen können wie mit der weichen Mischung. »Die Reifen haben jetzt die optimale Temperatur« - unser Renningenieur gibt uns Bescheid, wenn wir uns um die Pellen keine Gedanken mehr machen müssen.

Und auch, wenn diese wieder runter müssen. Ist der Abrieb so groß, dass wir kaum mehr Grip haben, bekommen wir das unmissverständlich zu spüren: Das Auto lässt sich kaum mehr kontrollieren.

Meist kommt der Effekt schleichend, manchmal aber auch plötzlich, sodass wir vorher nicht an die Box zum Wechseln können. Das ist dann Pech. Aber eben auch realistisch. In so einem Fall müssen wir die Karre eben ohne größeren Schaden zu verursachen über die Runde zur Boxencrew bringen und hoffen, dass wir mit dem frischen Satz wieder ein paar Plätze gut machen können.

Etappen-Speichern

Bei kurzen Renndistanzen, also etwa selbst erstellten Grand-Prix-Rennen mit drei oder fünf Runden Umfang, müssen wir wegen den Reifen nicht an die Box. Sehr wohl aber wenn wir längere Sessions fahren - also 25, 50 oder 100 Prozent (weiter modifizieren können wir die Distanz nicht). Und das können dann schon mal um die 70 Runden sein. Über ein Menü legen wir dann zu Beginn des Rennens eine Strategie fest, also in welcher Runde wir einen Wechsel auf welche Reifen planen.

Krachen wir in einen anderen Wagen, fliegen die Teile durch die Gegend. Das schaut zwar gut aus, ...
Vergrößern Krachen wir in einen anderen Wagen, fliegen die Teile durch die Gegend. Das schaut zwar gut aus, ...

Auch die Benzinstrategie spielt eine Rolle: Ist das Auto vollgetankt, ist es wegen seines höheren Gewichts langsamer, als wenn der Sprit sparsam bemessen wird. In letzterem Fall kann es dann aber durchaus vorkommen, dass der Treibstoff in der letzten Runde ausgeht und das gesamte Fahrerfeld nach und nach an einem vorbeizieht, während man selbst wie ein Moped am Straßenrand entlangschneckt - für Bleifüße ein echter Alptraum.

Weil die Rennen dann in ihrer Gesamtlänge auch mal mehrere Stunden dauern können, hat Codemasters die Möglichkeit der Zwischenspeicherung eingebaut. Egal wo wir uns in einer Session befinden, wir können übers Pause-Menü einen Speicherstand anlegen und den Wettbewerb dann irgendwann später fortsetzen. Das ist nicht nur gut, wenn mal unerwartet Besuch kommt oder die Zeit einfach nicht für ein Rennen über die volle Distanz ausreicht, sondern auch, um erfolgreichen Fortschritt zu speichern.

... hinterlässt aber sonst kaum glaubhaften Schaden. Naja, außer dass uns hier ein Rad fehlt.
Vergrößern ... hinterlässt aber sonst kaum glaubhaften Schaden. Naja, außer dass uns hier ein Rad fehlt.

Sollte die Rückspulfunktion (je nach Schwierigkeitsgrad stehen uns ein paar Rücksetzer zur Verfügung) nämlich schon über Gebühr strapaziert worden sein, ist das Rennen nach nur einem kleinen Fahrfehler unter Umständen schon gelaufen. Das ist zwar realistisch, aber oft eben auch sehr frustierend, mit der Speicherfunktion kehren wir immerhin an eine Stelle zurück, die wir bis dahin erfolgreich absolviert haben. Und wer das nicht mag, muss die Funktion ja nicht nutzen.

Rookie-Fahrer

Der im letzten Jahr einfach so mir nichts, dir nichts aus dem Spiel verbannte Grand-Prix-Modus kehrt in diesem Jahr wieder zurück, eine gute Nachricht. Wir können also ein oder gleich mehrere Rennen mit oder ohne Qualifying und Training mit unserem Lieblingsfahrer zusammenstellen. Wer also keine Lust auf eine komplette Saison mit Vettel und Co. im Season-Challenge-Modus hat, der entscheidet sich für diese sehr flexible Variante, seine eigenen Renn-Sessions zusammenzustellen.

Etwas weiter unten fangen wir an, wenn wir den Karrieremodus starten: Wir suchen uns eines der kleineren Teams aus (Toro Rosso, Marussia, solche Kaliber) und starten als Rookie in unsere erste Saison.

F1 2013 ist zwar authentisch, allerdings fehlt der Flair: Keine Einführungsrunde, keine Grid-Girls, keine Siegerehrung. Vor allem Letzteres ist in der Karriere ärgerlich.
Vergrößern F1 2013 ist zwar authentisch, allerdings fehlt der Flair: Keine Einführungsrunde, keine Grid-Girls, keine Siegerehrung. Vor allem Letzteres ist in der Karriere ärgerlich.

Wie im Season-Challenge-Modus kommt es nun darauf an, möglichst gute Ergebnisse in Trainings, Qualifyings und Rennen zu erfahren. Nur sind die Ziele nicht ganz so hoch gesteckt, als wenn wir als Alonso, Hamilton und Co. unterwegs sind. »Starte von Platz 18«, »Hol im Rennen Platz 12 heraus« - Erfolge sind so für unterschiedliche Leistungsstufen auch verschieden definiert.

Wichtig ist in der Karriere erst mal, die Nummer eins im Team zu werden, um Upgrades fürs Auto als erstes zu bekommen. Mit der Zeit und dem Erfolg kommen dann auch Vertragsangebote von anderen Teams und so arbeiten wir uns von Rennen zu Rennen, von Saison zu Saison nach oben.

Schade, dass auch diesmal wieder keine andere Rennklasse mit an Bord ist. Wir würden uns die GP2 oder die Formel BMW als Rookie-Sprungbrett wünschen. Das würde den Karrieremodus nochmal aufwerten.

Nach wie vor ist es vergleichsweise einfach, einen ganzen Haufen Konkurrenten in der Kurve zu überholen.
Vergrößern Nach wie vor ist es vergleichsweise einfach, einen ganzen Haufen Konkurrenten in der Kurve zu überholen.

Unpersönlich

Alles in allem macht die Karriere an sich großen Spaß, ist aber genauso unpersönlich inszeniert wie in den vergangenen Jahren. Immer noch findet sie außerhalb der Rennstrecke nur in Menüs sowie der Garage in der Boxengasse statt. Da war der Tour-Bus, aus dem wir unsere Karriere vor einigen Jahren noch gesteuert haben, deutlich atmosphärischer. Wir dürfen keinen Charakter erstellen, kein Helm-Design basteln, keine Jubel-Pose auswählen.

Und am Ende, wenn wir nach viel Arbeit endlich mal einen Podiumsplatz erreichen, bekommen wir dieselbe langweilige Jubelsequenz vorgespielt, die wir vorher schon zig Mal gesehen haben. Ernsthaft, Codemasters? Nichts da mit Siegerehrung, Champagnerspritzen und Pokalübergabe. Keine Grid Girls, keine Einführungsrunde vorm Rennstart, keine Ehrenrunde nach dem Rennen. Das gilt übrigens auch für alle anderen Modi und Einzelrennen.

F1 2013 hat auf dem Asphalt seine Stärke, abseits davon ist der Titel aber - mal abgesehen von den schicken F1-Bildern während der Ladezeiten - so lebendig wie ein Sack Zement. Dabei könnten die Macher mit ein bisschen Investition ins Drumherum eine deutlich bessere Atmosphäre erzeugen.

Nicht nur Champions

Aus dem Champion-Modus, in dem wir in den vergangenen Jahren mit den Weltmeistern einige Missionen spielen konnten, wird in diesem Jahr der Szenario-Modus - im Grunde dasselbe, nur mit allen Fahrern der Formel 1: So müssen wir in einem Rennen etwa vor dem Teamkollegen ankommen, einen gewissen Rückstand aufholen oder wegen einer Zeitstrafe zehn Sekunden vor einem Konkurrenten über die Ziellinie heizen. Der Modus hält ein paar spannende Herausforderungen bereit, die das Spiel aufwerten.

Klassiker

F1 2013 bringt einige bekannte Fahrer und Autos der 80er-Jahre mit: So können wir etwa den 31-fachen Grand-Prix-Sieger Nigel Mansell und seinen ebenfalls von der britischen Insel stammenden Kollegen Damon Hill in den Williams FW12 von 1988 setzen. Weitere Fahrer sind etwa Alain Prost, Mika Häkkinen, Michael Schumacher und Gerhard Berger.

Die beiden historischen Rundkurse Jerez und Brands Hatch sind ebenfalls mit auf der Disk. Wer sich die »Classic Edition« des Spiels holt, erhält weitere Inhalte aus den 90er-Jahren (unter anderem Jacques Villeneuve, Eddie Irvine und David Coulthard) sowie den Grand Prix von San Marino und Estoril, den Großen Preis von Portugal.

Klassische Inhalte

80er:

  • 1980 Williams FW07B: Alan Jones, Alain Prost

  • 1986 Team Lotus 98T: Mario Andretti, Emerson Fittipaldi

  • 1988 Williams FW12: Nigel Mansell, Damon Hill

  • 1988 Team Lotus 100T: Mika Häkkinen, Satoru Nakajima

  • 1988 Ferrari F1-87/88C: Michael Schumacher, Gerhard Berger

90er:

  • 1992 Williams FW14

  • 1992 Ferrari F92 A: Jean Alesi, Ivan Capelli

  • 1996 Williams FW18B: Jacques Villeneuve

  • 1996 Ferrari F310

  • 1999 Ferrari F399: Jody Scheckter, Eddie Irvine

  • 1999 Williams FW21: Alain Prost, Ralf Schumacher

Strecken:

  • Jerez

  • Brands Hatch

  • Estoril

  • Imola

Die Karren, die man auch über die Strecken der aktuellen Saison fahren kann, steuern sich sehr viel schwerfälliger als die Autos der Saison 2013. Ob das realistisch ist, sei mal dahingestellt, es bietet vor allem ein etwas anderes Spielgefühl. Für Formel-1-Fans sind die klassischen Inhalte jedenfalls super, da wir so die wilden Jahre der Rennserie nacherleben können.

Auch wenn diese regeltechnisch im Hier und Jetzt verweilt. Da könnte Codemasters nochmal ein Paket nachliefern: Meisterschaften und Challenges komplett im Retro-Fieber: Alle Teams, alle Strecken und die Originalregeln so mancher legendären Saison würden viele echte Fans vor Freude quieken lassen. Oder sie würden zumindest lässig den Daumen nach oben halten.

Schick ist es ja

Technisch ist F1 2013 in etwa auf der Höhe des letzten Jahres. Zwar wurde hier und da die Qualität von Sponsorenlogos verbessert, im Großen und Ganzen wirkt aber alles wie gehabt. Das ist in Ordnung, vor allem wenn man sich die grafische Qualität der Regenrennen ansieht. Langsam wäre es dann aber doch mal an der Zeit für einen Grafiksprung bzw. eine neue Engine.

Die Strecken sind sehr schön in Szene gesetzt.
Vergrößern Die Strecken sind sehr schön in Szene gesetzt.

Auch akustisch bleibt alles beim Alten. Sprich: Die Motorengeräusche sind über jeden Zweifel erhaben, der Soundtrack lahm und die deutsche Tonspur gerade mal zweckmäßig.

Wo sich der Kauf auch für Fans im letzten Jahr auch wegen des fehlenden Grand-Prix-Modus nicht wirklich gelohnt hat, kann man heuer getrost wieder zugreifen. F1 2013 bietet mit den neuen beziehungsweise verbesserten oder wieder eingeführten Modi und den klassischen Inhalten das wohl kompletteste F1-Paket von Codemasters bisher.

Fazit von Thomas Wittulski

Man muss schon sagen: In ihrer Weigerung, Siegerehrungen, Grid Girls und so weiter nicht ins Spiel einzubauen, sind die Macher äußerst konsequent. Bedenkt man, dass sich in der Reihe (dem realen Vorbild folgend) Jahr für Jahr vergleichsweise recht wenig tut, wäre es doch wirklich mal an der Zeit, das Drumherum etwas aufzupeppen. So bleibt zwar ein sehr gutes Formel-1-Spiel, aber eben weiterhin nur, solange man auf dem Asphalt seine Runden dreht.

Immerhin lockern die klassischen Fahrer, Autos und Strecken das Ganze etwas auf. Obwohl ich mir auch für diesen Content etwas mehr Liebe in Sachen Inszenierung gewünscht hätte. Und: Was hindert die Entwickler denn daran, den Karrieremodus endlich um eine weitere Rennklasse zu ergänzen? Dann könnte man seine Karriere beispielsweise in der GP2, Formel BMW oder dergleichen starten.

Steckbrief F1 2013 Classic-Edition

Hersteller: Codemasters

Entwickler: Codemasters, Mac Portierung durch Feral Interactive

Preis: 13,74 Euro (Steam; Wochendendangebot bis zum 17. März 2014 – danach 54,99 Euro), 49,99 Euro (Mac App Store)

Altersfreigabe: ab 0 Jahren freigegeben

Note:

2,0 gut

Grafik (25%) 1,6

Sound (25%) 2,0

Umfang (25%) 2,0

Bedienung (25%) 2,3

Vorzüge:

detaillierte Fahrzeuge, hübsche Beleuchtung, stimmungsvoller Regeneffekt, realistischer Motorensound, fünf KI-Schwierigkeitsgrade, optionale Fahrhilfen, Rückspulfunktion, offizielle Lizenzen, alle Originalteams, -fahrer und –strecken, lang motivierende Karriere und Saison

Nachteile:

wenig Details abseits der Strecke, Grid Girls und Siegerehrung fehlen, für Profis immer noch zu anspruchslos, Boxengasse nicht befahrbar

Alternative: F1 2012, GRID

Anforderungen: OS: Mac OS X 10.9.2, Prozessor: 2,4 GHz Intel, RAM: 4GB, Festplatte: 13GB, Grafikkarte: 512MB ; Die folgenden Grafikkarten werden NICHT unterstützt: ATI X1xxx-Serie, ATI HD2xxx-Serie, Intel GMA-Serie, Intel HD3000, NVIDIA 7xxx-Serie, NVIDIA 8xxx-Serie, NVIDIA 9xxx-Serie, NVIDIA 3xx-Serie und NVIDIA 1xx-Serie. Die folgenden Karten erfordern 8 GB Arbeitsspeicher: Intel HD4000

Testgeräte: iMac 13,1

Bezugsquellen: Steam, Mac App Store

0 Kommentare zu diesem Artikel
1915287