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Farblaserdrucker

15.01.2009 | 12:10 Uhr |

Lesen Sie am Donnerstag: Zum Preis eines iPod bekommt man bereits einen leistungsfähigen Farblaserdrucker. Doch die Geräte kosten Unterhalt, auch müssen sie zu den eigenen Anforderungen passen.

Für Büros oder als zusätzlicher Drucker für eine Arbeitsgruppe sind Tintenstrahldrucker kaum geeignet, so die vorherrschende Meinung. Zu langsam seien sie und zu hoch ihre Verbrauchskosten. Da lohne es sich schon eher, einen Farblaserdrucker zu kaufen. Doch einige Tintenstrahldrucker wagen sich in die Gefilde der Laserdrucker, so der hier getestete Officejet Pro K5400dtn. Nun hat jede Drucktechnik ihre Vorzüge und Nachteile und jeder muss für sich entscheiden, welche Anforderungen er an den Drucker stellt. Denn kein Drucker im Test kann in allen Disziplinen glänzen.

Das Testfeld

Es gibt im unteren Preisbereich der Farblaserdrucker beziehungsweise Farb-LED-Drucker eine Konkurenz: Tintenstrahldrucker. Allerdings bieten derzeit nur HP ein entsprechendes A4-Gerät an, das Mac-Treiber bietet. Dieser ist im Test besonders interessant für normale Korrespondenz, die nicht Dokumentenecht sein muss. Denn hier ist der große Systemnachteil gegenüber Laserdruckern: Die Tinte verschmiert, wenn man mit einem Textmarker oder einem nassen Finger über das Papier wischt. Dagegen ist der Textdruck auf Normalpapier des Officejet Pro K5400dtn erstaunlich gut und reicht schon nahe an die Laserdrucker-Qualität heran. Zudem kann der Tintenstrahldrucker HP Officejet Pro K5400dtn mit besseren Grafikdruck auf Fotopapier punkten. Die Vorzüge der Laserdrucker sind dagegen eine schnellere Druckausgabe von größeren Druckjobs und in der Regel von Grafiken wie Fotos. Bei alltäglichen Druckjobs, die überwiegend nur wenige Seiten umfassen, schwindet dieser Vorteil jedoch schnell - insbesondere dann, wenn man nach einer längeren Pause druckt und der Laserdrucker erst aus dem Energiesparmodus aufwachen muss.

Punkten kann der Oki-Drucker gerade im grafischen Umfeld, denn er kann als einziges Gerät im Test Banner drucken - und das bis zu einer Länge von 120 Zentimeter. Auch bietet er einen geraden Papierweg, ideal für besonders dicke oder steife Medien.

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