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Test Konica Minolta Magicolor 4750DN

04.11.2010 | 09:53 Uhr |

Für kleine Arbeitsgruppen ist der Farblaserdrucker Magicolor 4750DN gedacht. Der Drucker schafft auch bei Farbausdrucken eine Kopierleistung von 30 Seiten pro Minute.

Das von uns getestete Modell trägt die Endung "DN", das auf eine eingebaute Duplexeinheit für automatischen doppelseitigen Druck und einer Ethernet-Schnittstelle hinweist. Die Duplexeinheit lässt sich beim kleineren Modell nicht nachrüsten. An der schmalen Seite des Druckers gelangt man zu dem 250 Blatt fassenden A4-Papierfach, eine weitere Kassette für 500 Blatt (PF-P07) kann man für 250 Euro dazu kaufen. Bis zu 210 g/m2 schweres Papier kann man mit beiden Papierfächern sowie der Duplex-Einheit verwenden, viele Laserdrucker lassen nur dünneres Papier zu. Die Papierablage fasst 200 Blatt, ebenfalls üppiger als bei einigen vergleichbaren Laserdruckern. Über dem Papierfachs gelangt man hinter einer Klappe zu den vier kompakten Tonerkartuschen, die sich leicht und sauber austauschen lassen.

Druckkosten

Mitgeliefert sind Toner mit einer Reichweite von 1750 Blatt (Schwarz) beziehungsweise für je 1500 Seiten bei den farbigen Tonern. Nachgekaufte Toner reichen für 5200 Blatt (Schwarz, 90 Euro) beziehungsweise für je 4500 Seiten bei den farbigen Tonern (je 130 Euro). Anhand der nachgekauften Toner kostet eine Schwarzseite 1,73 Cent, ein farbiger Ausdruck 10,40 Cent, Verschleißteile wie Druckeinheit und Resttonerbehälter nicht berücksichtigt. Das ist ein durchschnittlicher Wert. Unterhalb der Tonerkartuschen sind die einzeln austauschbaren Belichtungstrommeln, die 20.000 Seiten pro Farbe halten (Schwarz: 160 Euro, CMY je 180 Euro), und darunter der etwas fummelig entfernbare Resttonerbehälter untergebracht.

An der rechten breiteren Seite des Druckers befindet sich die ausklappbare manuelle Papierzufuhr, die 100 Blatt aufnehmen kann. Daher braucht der Drucker auf der rechten Seite genügend Platz, zumal man hier auch zu der Heiz-Einheit gelangt. Der Energieverbrauch ist Laserdrucker-typisch recht hoch, auch wenn das Gerät unter anderem die Siegel von Energie Star und Blauen Engel erhalten hat: 34 Watt im Energiesparmodus, 166 Watt im Bereitschaftsmodus und rund 460 Watt beim Drucken. Während des Druckens ist das Gerät recht laut, bei etwas umfangreicheren Druckjobs stört zudeme in nachlaufender Lüfter. Auch sind die Ausmaße des Geräts nicht Schreibtisch-tauglich. Daher sollte man den Drucker nicht in der Nähe des Arbeitsplatz aufstellen.

Mac-Unterstützung

Der Drucker versteht die Drucksprachen PCL 5e/c und 6, Postscript 3 sowie XPS. Den Mac unterstützt der Magicolor 4750DN ab Mac-OS X 10.2.8, wir testen den Treiber unter Mac-OS X 10.6.4. Zwei Treiber-Versionen gibt es, einen mit vollem Funktionsumfang und einen weiteren nur für Schwarz-Weiß-Druck. Die Installation und Ersteinrichtung gelingt problemlos, auch alle Druck-Funktionen wie etwa doppelseitiger Druck funktionieren reibungslos.

Die erste Textseite liegt nach dem Energiesparmodus nach 37 Sekunden im Ausgabefach, aus dem Bereitschafts-Modus braucht der Drucker 15 Sekunden. Unser sechsseitiges PDF-Dokument ist nach 49 Sekunden zu Papier gebracht, doppelseitig bedruckt nach 46 Sekunden. Ein A4-Fotoausdruck dauert 41 Sekunden. Mit diesen Werten leistet sich der Drucker keine Ausreißer nach oben oder unten sondern liegt in seiner Leistungsklasse im Mittelfeld. Die Druckqualität überzeugt dagegen sowohl bei Schrift wie auch bei Grafiken und Fotos.

Empfehlung

Kleine Arbeitsgruppen erhalten mit den Konica Minolta Magicolor 4750DN einen soliden und flotten Farblaserdrucker, der eine sehr gute Druckqualität bietet. Wegen seiner Lautstärke während des Betriebs sollte man ihn nicht unmittelbar am Arbeitsplatz betreiben, vor allem wenn mehrere Mitarbeiter den Drucker oft benützen.

Konica Minolta Magicolor 4750DN
Vergrößern Konica Minolta Magicolor 4750DN
© Konica Minolta
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