972942

Filemaker 9 Pro

10.07.2007 | 15:00 Uhr |

Filemaker geht in die neunte Runde: Macwelt.de testet die Datenbank-Lösung, die ab Anfang August in einer deutschen Version erhältlich sein wird.

Bei der neuen Version der Datenbank-Entwicklungsumgebung hat sich die Apple-Tochter auf eine erweiterte Daten- und Web-Integration sowie die Überarbeitung des Filemaker-Servers konzentriert.

Innerhalb der Produktfamilie (Filemaker und Filemaker Server) haben die Anwender weiterhin die Wahl zwischen einer “Pro”- und einer “Pro Advanced”-Version – letztere enthält zusätzliche Entwicklungs- und Design-Tools. Filemaker Pro 9 kostet 350 Euro (Advanced: 500 Euro), Filemaker Pro 9 Server schlägt mit 1000 Euro (Advanced: 2500 Euro) zu Buche.

Das Programm liegt uns in einer englischen Pre-Release-Version vor. Wir testen hier ausschließlich die “Pro Advanced”-Version und werden über die neuen Server-Funktionalitäten demnächst berichten.

Vereinfacht: Zugriff auf externe SQL-Quellen

Die vereinfachte Anbindung an externe ODBC-Quellen (wie SQL Server, Oracle und MySQL) gehört zu den wesentlichen Verbesserungen der Version 9. Zwar konnten bereits früher SQL-Datenbanken abgefragt und in eine lokale Filemaker-Datenbank importiert werden, nun jedoch ist eine leicht zu konfigurierende Live-Anbindung möglich. Filemaker kommt hier der Nachfrage kleiner und mittelständischer Unternehmen nach, die beispielsweise intern eine Filemaker-Kundendatei im Einsatz haben und diese mit „Bezugsdatensätzen“ externer SQL-Daten verknüpfen möchten.

Externe SQL-Quellen: Bei der Mac-Version kommt der ODBC-Treiber von Actual Technologies zum Einsatz.
Vergrößern Externe SQL-Quellen: Bei der Mac-Version kommt der ODBC-Treiber von Actual Technologies zum Einsatz.

Für einen ersten Test installieren wir zunächst eine Demo-Version des ODBC-Treibers von Actual Technologies und stellen anschließend mit Hilfe des Dienstprogramms ODBC Administrator eine Verbindung zu der externen MySQL-Datenquelle her. User-Name und Passwort für den Zugriff auf die externe Datenbank lassen sich bereits hier vordefinieren und speichern – falls dies nicht geschieht, fragt Filemaker beim Öffnen der Datei die Zugangsdaten ab.

0 Kommentare zu diesem Artikel
972942